Lesbentagung „Freiheit, Liebe und Verantwortung“ vom 16.-18.12.2016 in Bad Boll

Seit über 30 Jahren veranstaltet die Evangelische Akademie Bad Boll in schöner Umgebung am Rand der Schwäbischen Alb alljährlich eine Tagung für lesbische Frauen.

In diesem Jahr lautet das Thema der Tagung: „Freiheit, Liebe und Verantwortung“. Sie findet vom 16.-18.12.2016 statt mit einem sehr interessanten Programm und vielen Workshops. Vom 15.-16.12.2016 bieten die Veranstalter einen Entspannungstag an – Zeit, um die Seele baumeln zu lassen und anzukommen.

„Wir setzen uns mit der Reformation der Lebensformen von Frauen damals und heute auseinander. Außerdem möchten wir gerne den Frauen einen Raum zum gemeinsamen Austausch bieten. Vom 15.-16.12.2016 findet ein Entspannungstag statt. Zeit, um die Seele baumeln zu lassen und anzukommen.

Wenn wir heute zurückblicken, haben es die mutigen Schritte vieler selbstbewusster Frauen und Männer ermöglicht, dass auch Lesben mit ihren Partnerinnen in Pfarrhäusern leben können und Regenbogenfamilien zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind. Was bedeutete die Reformation vor 500 Jahren für Lebensentwürfe von lesbischen Frauen? Welche Impulse von damals inspirieren uns heute? Welchen Beitrag leisten internationale Erfahrungen? Die Tagung geht diesen Fragen nach und bietet Raum für gegenseitigen Austausch und Gespräche.“

Wann: 16.12. – 18.12.2016
Wo: Evangelische Akademie in Bad Boll, Akademiestr.

Link zur Veranstaltungsseite, Programm und Anmeldung “ Freiheit, Liebe und Verantwortung“

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen in Bad Boll eine interessante und erfolgreiche Veranstaltung!

Love is unstoppable: LSBTTIQ in der Türkei am 29.11.2016

Wir laden Euch herzlich zu unserer Veranstaltung  „Love is unstoppable: LSBTTIQ in der Türkei“ ein, die wir in Kooperationmit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg und der LAG QueerGrün veranstalten:

  • Am Dienstag 29. November 2016, 19:00 bis 21:00 Uhr
  • Ort: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg, Königstraße 78, Stuttgart

Die politische Lage in der Türkei spitzt sich nicht erst seit dem gescheiterten Putschversuch dramatisch zu. Auch für LSBTTIQ-Menschen hat sich die Situation in den vergangenen Jahren erheblich verschlechtert. Von den Freiräumen, die sich die Community insbesondere im Zuge der Gezi-Proteste im Jahr 2013 erkämpft hatte, ist heute nichts mehr zu spüren. Diskriminierungen und Benachteiligungen aufgrund der sexuellen und geschlechtlichen Identität gehören zum Alltag. Der Staat verbietet Demonstrationen der LSBTTIQ-Community und geht mit Tränengas und Gummigeschossen gegen sie vor anstatt sie vor Gewalt zu schützen. Besonders drastisch hat sich dies im vergangen Juni gezeigt: Beim diesjährigen Istanbul Pride March, der von den Behörden verboten worden war, kam es zu massiven Repressionen, gewalttätigen Übergriffen und Festnahmen von Demonstrierenden. Weiterlesen

Regenbogenfamilien stärken, Akzeptanz fordern!

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2. Regenbogenfamilienseminar des LSVD Baden-Württemberg in Stuttgart

Anlässlich des am Freitag beginnenden Regenbogenfamilienseminars des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Landesverband Baden-Württemberg in Stuttgart,
erklärt Brigitte Aichele-Frölich, Sprecherin des Landesverbandes:

Die gesellschaftliche Akzeptanz von Regenbogenfamilien ist in den letzten Jahren gewachsen, gemeinsam haben wir viel erreicht. Doch bis zur vollständigen Gleichstellung mit anderen Familien gibt es noch viel zu tun. Diskriminierungen von Eltern und Kindern in Regenbogenfamilien sind auch 2016 immer noch alltäglich. Gesellschaftlich scheint es neben dem heteronormativen Familienbild keine andere Familienkonstellation zu geben –
die Akzeptanz von Regenbogenfamilien steckt immer noch in den Kinderschuhen. Weiterlesen

Fachtagung „Späte Aufarbeitung“ 27.-28.6.2016

Fachtagung, 27. bis 28. Juni 2016 in Bad Urach, Haus auf der Alb

Vom 27. bis zum 28. Juni 2016 findet in Bad Urach im Landkreis Reutlingen die Fachtagung „Späte Aufarbeitung. Lebenswelten und Verfolgung von LSBTTIQ-Menschen im deutschen Südwesten“ statt, eine Kooperationsveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, der Universität Stuttgart, des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg.

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, trans- und intersexuelle sowie queere Menschen (LSBTTIQ) wurden in Deutschland lange stigmatisiert, ausgegrenzt und verfolgt. Auf der Grundlage des berüchtigten, 1935 von den Nationalsozialisten nochmals verschärften Strafrechtsparagraphen 175 wurden etwa 10.000 schwule Männer von den Nationalsozialisten ermordet. Im Rahmen der Fachtagung werden die historischen Lebensrealitäten und insbesondere die Verfolgung nichtheterosexueller Menschen unter Mitwirkung von am Forschungsprojekt arbeitenden Historiker_innen und Vertreter_innen der LSBTTIQ-Community umfassend vorgestellt.

Programm der Fachtagung

Weitere Information bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Insbesondere auch die Anmeldung (online und pdf) und Kontaktdaten.

IDAHOT 2016 am 17.5.2016 in Stuttgart

Mit Information, Dialog und bunten Luftballons wollen wir auch dieses Jahr in Stuttgart am Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie ein Zeichen gegen Homophobie und Transphobie setzen. Seid mit uns dabei!

IDAHOT 2016

Wo: Königstrasse Stuttgart (Höhe Buchhandlung Wittwer)
Infostand und Dialog von 11 bis 19 Uhr
Rainbowflash ab ca. 17.50 Uhr
(Luftballons stellen wir bereit)

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie am Dienstag, den 17. Mai 2016 zeigen hoffentlich viele Menschen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt öffentlich Flagge für eine Gesellschaft, die auf Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung beruht. IDAHOT 2016 (2)Von 11 bis 19 Uhr wird an einem Informationsstand auf der Königstraße (Schlossplatz, Höhe Wittwer) zum Dialog eingeladen. Passantinnen und Passanten werden mit einem Flugblatt zu den Hintergründen des Tages sowie zum Thema Homo- und Transphobie aufgeklärt.

Um 17:50 Uhr steigen vom Schlossplatz aus bunte Luftballons in den Himmel auf, als auffälliges Zeichen der Erinnerung sowie der eindringlichen Mahnung. Frei nach dem Motto: Wir lassen gemeinsam Homophobie sowie Transphobie fliegen und Akzeptanz steigen!

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halt zusammen – Gegen Rassismus und Gewalt am 16.1.2016 in Stuttgart

Unter dem Motto „Wir sind die Vielen, die zusammenhalten gegen Rassismus und Gewalt in unserem Land“ ruft aus Gewerkschaften, Arbeitgebern, den Kirchen im Land, Parteien, Sozial- und Naturschutzverbänden, dem Sport, politischen Stiftungen und der Zivilgesellschaft auf zu einer großen Kundgebung in Stuttgart

am Samstag, 16. Januar 2016, 11.00 bis 13.00 Uhr

auf dem Schlossplatz in Stuttgart.

haltzusammen

Wir unterstützen dieses Bündnis und freuen uns über Eure Solidarität mit dieser wichtigen Aktion.

Hier gehts zur Pressemitteilung des DBG

 

 

Regenbogenfamilientag am 24.10.2015 im Stuttgarter Rathaus

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Baden-Württemberg und die Abteilung für individuelle Chancen-gleichheit für Frauen und Männer der Landeshauptstadt laden auch in diesem Jahr alle Regenbogenfamilien und ihr Unterstützungsumfeld recht herzlich zum Regenbogenfamilientag in den Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses ein.

Link zum Regenbogenfamilientag 2015

 

Fotografin: Saskia Pajot

LSVD Baden-Württemberg beteiligt sich beim CSD-Stuttgart 2015 erstmalig mit einer Bimmelbahn für Regenbogen-familien!

Banner Bimmelbahn 2015

Erstmalig wird es bei der Parade auf dem CSD Stuttgart eine Bimmelbahn für Regenbogenfamilien, finanziert durch den LSVD Baden-Württemberg, geben. Der LSVD Landesvorstand Baden-Württemberg erklärt hierzu: Bisher waren Regenbogenfamilien auf dem CSD nur vereinzelt sichtbar. Das wollen wir ändern! In diesem Jahr möchten wir ein deutliches Zeichen für die Präsenz von Regenbogenfamilien auf dem CSD Stuttgart setzen!

Sichtbar wird dies auch an der Position der Bimmelbahn in der Parade: die Bimmelbahn wird fast ganz vorne als Nummer Fünf in der Parade mitfahren. Sie ist hinter dem Pkw des Versammlungsleiters und dem Pkw von Autohaus Putzlacher, das von einem Frauenpaar geführt wird und die mit ihren beiden Kindern mitfahren, eingebettet. Der LSVD begrüßt diese Position als inhaltlich passend und für die mitfahrenden Kinder nicht zu laut.

Die Bimmelbahn hat 40 Plätze. Ein großer Dank geht an Laura Halding- Hoppenheit, Stadträtin der Linken in Stuttgart, für die Übernahme der Startgebühr.

Gemeinsam wollen wir in unserer Vielfalt sichtbar werden! Daher lädt der LSVD Baden-Württemberg alle Regenbogenfamilien aus Baden-Württemberg ein, sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen und an der Parade am 25.7.2015 teilzunehmen. Wir bitten alle teilnehmenden Familien, pünktlich zwischen 15.30 und 15.45 Uhr zur Bimmelbahn, die als fünfte Formation zwischen Marienplatz und Erwin-Schöttle-Platz stehen wird, zu kommen. Los geht es um 16.00 Uhr, Ende ist gegen 18.30 Uhr. Wer mitfahren möchte, meldet sich bitte hier: katharina.binder@lsvd.de