Bimmelbahn als beste Formation des CSD Stuttgart ausgezeichnet

Die Regenbogenfamilien-Bimmelbahn des LSVD wurde von einer Jury zur besten Formation der Christopher Street Day Parade gewählt. Insgesamt konnte in den Kategorien politische Botschaft, Kreativität und Umsetzung die höchste Punktzahl erreicht werden. Wie auch schon in den letzten Jahren bildete die Bimmelbahn eine Vielzahl an Familienmodellen ab, wie Ulrike Goth aus dem LSVD Baden-Württemberg Vorstand weiß: „Wir freuen ganz besonders über die Vielfalt in den Familien, die unserem Aufruf gefolgt sind. So können wir Regenbogenfamilien für alle sichtbar machen.“ Alle 20 Plätze der Bahn waren ausgebucht. Sowohl Großeltern mit ihren Enkeln*, Alleinerziehende mit Kleinkindern als auch Familien mit Schulkindern nahmen an der zweistündigen Parade teil.

Die Zukunft im Blick

Besonders der Fokus auf die Zukunft der Regenbogen-Community habe die Jury von der Bimmelbahn überzeugt, verriet Christoph Michel vom CSD e.V. bei der Preisverleihung. „Die Botschaft, die wir mit der Bahn verbreiten wollen, ist angekommen. Das bestärkt uns in unserer Arbeit für die Gleichstellung von Regenbogenfamilien“, sagt LSVD-BaWü Vorstandsmitglied Katharina Binder. Seit der ersten Fahrt der Bimmelbahn vor drei Jahren, ist Binder hauptverantwortlich für den LSVD-Auftritt bei der CSD Parade.  Auch die linke Stadträtin Laura Halding-Hoppenheit setzt mit ihrem wiederholten finanziellen Engagement um die Bimmelbahn ein deutliches Zeichen.

Die politische Botschaft steht im Zentrum

Im Vorfeld des Kulturfestivals wurde der Stellenwert der Botschaft, die an Politik und Gesellschaft gesendet wird, angezweifelt. Bei der Verleihung der drei besten Formationen der Parade, betonten die CSD-Verantwortlichen jedoch die Vielfalt eben dieser Botschaften und lobte die 91 teilnehmenden Formationen für ihren Ideenreichtum. Weitere Auszeichnungen gingen an „Bi-in-BW“ und die erstmaligen Teilnehmer* „Sissy that Talk“.

Perpektiv-Wechsel

Das Thema der Stuttgarter CSD-Demonstration lautete 2017 „Perspektiv-Wechsel“. Damit sollte laut CSD e.V. auf die „vollständige rechtliche Gleichberechtigung und gesellschaftliche Akzeptanz in der Regenbogen-Community“ aufmerksam gemacht werden. 

 

CSD 2017 in Stuttgart: Die Bimmelbahn fährt wieder mit!

Auch im dritten Jahr ist der LSVD Baden-Württemberg wieder mit einer Bimmelbahn für Regenbogenfamilien beim  Christopher Street Day in Stuttgart am 29. Juli 2017 dabei.

Immer noch werden Regenbogenfamilien in vielen Punkten anders behandelt wie Heterofamilien. „Regenbogenfamilien wünschen sich die gleichen Rechte wie alle anderen Familien auch!“  sagt Katharina Binder, Vorstandsmitglied des LSVD Baden-Württemberg.  Mit der Bahn soll auf die Vielfalt von Familien in Baden-Württemberg hingewiesen und Regenbogenfamilien in ihrer Vielfalt sichtbar werden.

Die Fahrt in der Bimmelbahn macht Regenbogenfamilien jedes Jahr viel Spaß. Die Parade beginnt dieses Jahr schon um 15.30 Uhr. Jessica beantwortet alle weiteren Fragen rund um die Aktion: fluhrj@posteo.de

UPDATE: Alle Plätze sind in der Bimmelbahn nun vergeben. Wir freuen uns auf Euch!

 

Besucht uns doch beim CSD-Straßenfest am 30.06.2017

Am Sonntag, 30.06.2017 ist der LSVD Baden-Württemberg ab 11.00 Uhr wieder mit einem Stand auf dem CSD-Straßenfest in Stuttgart vertreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Menschen, die uns bei der Standbetreuung unterstützen sind sehr willkommen!

Bitte meldet euch bei Brigitte Aichele-Frölich. Sie koodiniert die Standbetreuung: brigitte.aichele-froelich@lsvd.de

Podiumsgespräch am 25.7.2017 „Schneller, höher, stärker – unsichtbar. Geschlecht und sexuelle Identität im Sport“

Podiumsgespräch „Schneller, höher, stärker – unsichtbar. Geschlecht und sexuelle Identität im Sport“

25. Juli 2017, 19:00 Uhr in Stuttgart

Das öffentliche Coming-out des ehemaligen Fußballnationalspielers Thomas Hitzelsperger war ein großartiger und sehr ermutigender Schritt. Es hat dazu beigetragen, die Diskussion um das Thema „Akzeptanz von Lesben und Schwulen im Sport“ zu beleben und es hat vielen Sportler*innen Mut gemacht. Auch im Frauenfußball haben Profis wie Nadine Angerer oder auch Steffi Jones mit ihrer Sichtbarkeit für Respekt und Vielfalt geworben. Besonders dort scheint Homosexualität schon längst zur Normalität zu gehören- zumindest wenn das Privatleben nicht in den Fokus der Öffentlichkeit gerät.
Als Lesben- und Schwulenverband (LSVD) in Baden-Württemberg wollen wir das Thema „Schneller, höher, stärker – unsichtbar. Geschlecht und sexuelle Identität im Sport“ im Rahmen des diesjährigen CSD in Stuttgart genauer in den Fokus nehmen und laden zu einem Podiumsgespräch ein. Weiterlesen