Kinderfreizeit auf der Wolfbühlhütte bei Gruibingen vom 1.9.-6.9.2019

Wolfbühlhütte

Kinderfreizeit auf der Wolfbühlhütte bei Gruibingen
für Kinder aus Regenbogenfamilien zwischen 6 und 12 Jahren

Sonntag 1.9.2019 – Freitag 6.9.2019

Hallo, liebe Rainbow-Kids,

eine Ferienwoche wollen wir mit Euch auf der Schwäbischen Alb durch Wald und Wiesen toben. Ballspiele, Stockbrot und Lagerfeuer, Capture the Flag und Nachtwanderung, Bannemann und Schnitzeljagd. Wer kommt mit?

Wir sind mit der Ausschreibung spät dran, manches hat uns in der Planung sehr aufgehalten, daher bräuchten wir bis zum 10.05.2019 Eure verbindlichen Anmeldungen, um zu sehen, ob alle schon Ihren Urlaub anderswo geplant haben oder doch noch genügend Kinder da sind und mit auf die Wolfbühlhütte wollen.

Betreuung, Übernachtung, Vollpension (Tee inkl): 180,- € LSVD Mitglieder / 200,- € Nichtmitglieder.
Hinzu kommen Kosten für Getränke vor Ort. Private Anreise, evtl. in Fahrgemeinschaft.

Fragen und Anmeldung an: Heike Czarnetzki    zzgl01@online.de    01 73 / 83 55 684

Spott über Minderheiten gehört für den LSVD nicht zur Fasnacht

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Baden-Württemberg kritisiert Minister und CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobl

“Die Äußerungen der CDU-Vorsitzenden waren verletzend und unangebracht. Auch in der närrischen Jahreszeit sind Witze auf Kosten von Minderheiten völlig inakzeptabel. Das selbst der CDU-Landesvorsitzende und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobl hier weiter verharmlost ist besorgniserregend.“, so Brigitte Aichele-Frölich aus dem Landesvorstand des LSVD Baden-Württemberg.

Stuttgart, 07. März 2019. Der LSVD Baden-Württemberg ist verärgert über die Äußerungen der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer beim diesjährigen Stockacher Narrengericht. Die CDU-Vorsitzende hatte sich bei einer Fasnachtveranstaltung über Toiletten für trans- und intergeschlechtliche Menschen lustig gemacht. Gestern hat der Landesvorsitzende der CDU in Baden-Württemberg und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobl die Aussagen von Kramp-Karrenbauer verharmlost.

Mit ihrer Anspielung auf Toiletten für ein „Drittes Geschlecht“ hat Annegret Kramp-Karrenbauer bewusst auf intergeschlechtliche Menschen angespielt. Bis heute gibt es in Deutschland unnötige Genitaloperationen und Behandlungen an intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen, die als schwerste Menschenrechtsverletzungen eingestuft werden. Der LSVD fordert ein Verbot dieser Operationen.

“Baden-Württemberg setzt sich seit 2015 mit einem Aktionsplan für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen, Transgendern, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LSBTTIQ) ein. Dass Mitglieder der Landesregierung Spott über intergeschlechtliche Menschen bagatellisieren, ist irritierend. Wir raten all jenen in der CDU, sich mit dem Thema Inter- und Transgeschlechtlichkeit und dem Leid dieser Menschen auseinanderzusetzen, dann würden sie nicht in der Bütt über sie herziehen.“, erklärt Aichele-Frölich aus dem Landesvorstand des LSVD Baden-Württemberg weiter.

Pressemeldung als PDF

Hintergrund:
Politischer Aschermittwoch: AKK, Europawahl und Klimapoliti

Pressekontakt

Brigitte Aichele-Frölich
Landesvorstand LSVD Baden-Württemberg
T: 01577 469 78 78 (ab 17:00 Uhr)
brigitte.aichele-froelich@lsvd.de

LSVD Baden-Württemberg erwartet eine Entschuldigung von Annegret Kramp-Karrenbauer

Stuttgart. 05. März 2019. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Baden-Württemberg ist entsetzt über die Äußerungen  der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer beim diesjährigen Stockacher Narrengericht. Die CDU-Vorsitzende hatte sich bei einer Karnevalsveranstaltung  über Toiletten für trans- und intergeschlechtliche Menschen lustig gemacht.  

“Die Äußerungen der CDU-Vorsitzenden waren verletzend und unangebracht.  Auch in der närrischen Jahreszeit sind solche Witze auf Kosten von Minderheiten völlig inakzeptabel.  Wir empfehlen Annegret Kramp-Karrenbauer, sich einmal mit trans- und intergeschlechtlichen Menschen zu treffen und ihnen  zuzuhören. . Ein solcher Dialog könnte die CDU-Vorsitzende nachhaltig sensibilisieren. “, so Brigitte Aichele-Frölich aus dem Landesvorstand des LSVD Baden-Württemberg.

Ärzt*innen in Deutschland unternehmen bis heute unnötige Genitaloperationen an Kindern. Diese Operationen sind keine Heileingriffe, sondern verletzen massiv die Menschenrechte, Selbstbestimmung und Würde von intergeschlechtlichen Menschen.

“Es ist ein unvorstellbares Leid, das viele intergeschlechtliche Menschen in ihrem Leben erfahren haben und immer noch erfahren. Anfeindungen und Diskriminierung von Trans* sind ebenso noch an der Tagesordnung. Witze über sie, auch wenn sie nicht in böser Absicht erfolgen, müssen wie Hohn bei den Betroffenen ankommen.”

Um das jetzige, seit Anfang Januar gültige Gesetz wurde hart gekämpft und auch dieses ist eigentlich nicht ausreichend. Vor allem muss es jetzt darum gehen, dass die Politik das Gesetz auch in allen Alltagsbereichen und im öffentlichen Leben durchsetzt. Mit neu gestalteten Stellenanzeigen und der Möglichkeit des alternativen dritten Geschlechtseintrags in das Geburtenregister und damit persönliche Dokumente ist es nicht getan. Es ist Aufgabe der Regierungen in Bund und Ländern, weitere Diskriminierung und Verletzungen der Persönlichkeitsrechte zu verhindern.

In diesem Zusammenhang irritiert auch, dass ausgerechnet eine Vertreterin der Regierungspartei genau dies durch den Kakao zieht, anstatt die Durchsetzung des Gesetzes mitzutragen und all denen außerhalb und auch innerhalb ihrer Partei Mut zu machen, die sich bereits seither in der Antidiskriminierungsarbeit aufgerieben haben.

Unter anderem wäre dies auch deswegen wichtig, damit alle, auch LSBTTIQ, wirklich ausgelassen und fröhlich Fastnacht, Fasching oder Karneval feiern können, in Berlin genauso wie in Köln oder in der schwäbischen oder saarländischen Provinz.

Materialien: Ratgeber für inter- und transgeschlechtliche Menschen des LSVD

Einladung zum 2. Aktionstag und zum 22. Verbandstag des LSVD Baden-Württemberg am 9.3.2019

Foto: Caro Kadatz / LSVDLiebe*r Vereinsangehörige*r,
liebe*r Freund*in,

wir laden Dich ganz herzlich zum 2. Aktionstag „Unter dem Regenbogen“ des LSVD Baden-Württemberg in die Jugendherberge Stuttgart International ein. Im Rahmen dieses Tages wird auch der 22. Verbandstag unseres Landesverbandes stattfinden. Alle Teilnehmenden des Aktionstages sind herzlich eingeladen auch am Verbandstag teilzunehmen.

Wann? Samstag, 09. März 2019 ab 15:45 Uhr (Beginn des Verbandstages 19:00 Uhr)

Wo? Jugendherberge Stuttgart International (Raum: Kairo)
Haußmannstr. 27 in 70188 Stuttgart
 

Im Rahmen des Aktionstages erwarten Dich spannende Foren zu den folgenden Themen:

  • „Ehe für Alle“-Allgemeine und wichtige Informationen zur Eheschließung
  • Kinderwunsch & Regenbogenfamilien-Informationen rund um den Kinderwunsch. Thementische, Insemination, Pflegekinder, Adoption
  • Leben und Wohnen im Alter

Weitere Informationen zum Programm des Aktionstages findest Du am Ende dieser Seite. Im Anschluss an den Aktionstag findet der 22. Verbandstag des LSVD Baden-Württemberg statt.

Einladung als pdf

Programm des Aktionstages

Tagesordnungsvorschlag zum Verbandstag des LSVD Baden-Württemberg

  1. Begrüßung
  2. Wahl des Versammlungsleitenden
  3. Wahl des Protokollführenden
  4. Beschluss über die Tagesordnung / Feststellung der satzungsgemäßen Ladung
  5. Vorstellung der geplanten Satzungsänderung
  6. Abstimmung über den neuen Satzungsentwurf
    (1.Gendergerecht, 2. Ergänzung Abschnitt Regenbogenfamilien)
  7. Tätigkeitsberichte des Vorstandes
  8. Bericht aus dem Bundesverband
  9. Finanzbericht Schatzmeister*in
  10. Entlastung des Vorstandes und Schatzmeister*in
  11. Wahl der Kassenprüfung
  12. Wahl von Vorstandspersonen
  13. Tätigkeitsberichte der Gruppen, ILSE, Gay and Gray
  14. Ausblick auf 2019 / 2020
  15. Allgemeine Fragen/Diskussion

Entwurf zur Satzungsänderung als pdf

Wir freuen uns alle auf Deine Teilnahme! Für Rückfragen stehen Dir die Personen des Landesvorstandes Baden-Württemberg jederzeit gerne zur Verfügung.

Um besser planen zu können, bitten wir um Deine Rückmeldung. Wir sind erreichbar unter E-Mail ba-wue@lsvd.de oder Telefon  01577 469 78 78 (Brigitte Aichele-Frölich)..

Mit herzlichen Grüßen

Brigitte Aichele-Frölich
Katharina Binder
Marion Lüttig
Kerstin Fritzsche
Ulrike Goth

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Es tut sich was in der Stadt – Vertretung des Themas LSBTTIQ in der Stadt Stuttgart

Es gibt zur Zeit in der Stadtpolitik Überlegungen, eine neue Stelle für
eine*n spezielle*n Beauftragte*n für LSBTTIQ bei der Stadt Stuttgart
einzurichten. Grundsätzlich begrüßen wir solche Überlegungen. Gemeinsam
mit anderen Einrichtungen aus der Community wünschen wir uns jedoch
stattdessen, dass die bereits vorhandenen Strukturen gestärkt werden.

Lest selbst in unserer gemeinsamen Stellungnahme und im Begleittext. Gerne können weitere Organisationen aus der Community die Stellungnahme
mitzeichnen.

Unterschriebene Stellungnahme (pdf)

Begleittext zur Stellungnahme (pdf)

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Save the date! Bodensee Camping vom 5. – 7. Juli 2019

Liebe Regenbogenfamilien,
Liebe Ilses,

Liebe Kinder und liebe Jugendliche,

die ILSE-Süd/LesFam (Initiative Schwul- Lesbischer Eltern, organisiert im LSVD) lädt euch ganz herzlich zum alljährlichen Zeltwochenende an den Bodensee, ein.

Wann: vom 5. bis 7. Juli 2019 (Anreise ab 14 bis 19 Uhr)
Wo: Campingplatz „Fliesshorn“ in Konstanz-Dingelsdorf

Der Campingplatz Fliesshorn ist ein absoluter Bodensee Geheim-Tipp. Dieser Platz ist ruhig gelegen, mit viel Grün, direkt am Wasser und hat nichts von dem Massenbetrieb-Klima von vielen Plätzen am Bodensee. Ein Blick auf die Internetseite (www.bodensee-camping-fliesshorn.de) lohnt sich, besonders den Rundgang, um sich darauf einzustimmen! Dort gibt es auch die Möglichkeit Kanus auszuleihen. Nach wie vor sind die sanitären Anlagen sehr modern; es gibt ein kleines Restaurant und ein Kiosk. Der Strand ist etwas steinig – bitte Wasserschuhe mitbringen – aber das Wasser an dieser Stelle ist sehr, sehr flach, so dass es bestens für Kleinkinder und (Noch-)Nicht-Schwimmer geeignet ist. Hunde sind erlaubt; sie müssen auf dem Campingplatz an die Leine bleiben und dürfen unweit vom Schwimmerstrand ins Wasser.

Wir haben ein reserviertes Areal, so dass Kleinbusse, Homo-Womo und Zelte beieinander sein können! Bringt bitte Tische und Stühle mit, damit wir gemeinsam am Tisch essen und verweilen können; jede Familie versorgt sich jedoch selbst mit Essen, Trinken, Grillgut, etc. Gerne können wir am Grillabend ein Buffet errichten.

Fragen und Anmeldung  bitte bei Lisa Green, E-Mail: docgreen69@gmail.com

Bitte angeben bei der Anmeldung für das Bodensee Camping 2019
Familienname(n):, Erwachsene(n):, Kind 1 (Name/Alter):,Kind 2 (Name/Alter) etc:
Anzahl Zelt (e) oder Wohnwagen, Wohnmobil oder Campingbus.

 

1. LSVD-Stammtisch

Letztes Jahr sind wir öfters angesprochen worden, wo mensch uns denn mal treffen kann oder ob wir einen Stammtisch haben. Stimmt: Richtig präsent waren wir vom Vorstand vorher auf jeden Fall nur beim CSD in Stuttgart und beim IDAHOTI, gegebenenfalls auf anderen Veranstaltungen, aber dann eher kurzfristig und nicht geplant. Für 2019 war klar: Das muss sich ändern! Und wir wiederum wollen ja auch unsere Vereinsangehörigen und neue Interessierte gerne kennen lernen.

Foto: LSVD BW
Foto: LSVD BW

Also fand der erste LSVD-Stammtisch für Baden-Württemberg am vergangenen Samstag (9. Februar) im “Ruben’s” in Stuttgart statt. Es ging um unsere Pläne für 2019, den erstarkenden Rechtspopulismus im Ländle und überall, LSBTTIQ-Themen in der Schule und Lesbischsein auf dem Land – wir denken, für alle eine gelungene Veranstaltung. Der nächste Stammtisch Anfang März muss ausfallen, da wir dann unseren Verbandstag haben und danach diverse Fastnachts-Veranstaltungen sind. Aber am 6. April gibt’s dann wieder einen. Und hoffentlich wird dieser richtig, richtig divers – denn am Samstag waren wir “nur” Frauen.

2019 wird bunt und vielfältig

Gerade liegt ein aufregendes, volles 2018 hinter uns, mit ganz viel Unterstützung von Euch, und schon ist – zack! – der erste Monat des neuen Jahres 2019 auch schon um. Wahnsinn.

Gerade erst waren wir doch mit dem CSD-Stuttgart-Team auf der Bühne beim IDAHOTI, haben mit Passanten diskutiert, mit den Regenbogenfamilien auf dem Stuttgarter Christopher Street Day in der Bimmelbahn die Vielfalt zelebriert und gegen alle Angriffe von Rechts unsere Lebensentwürfe verteidigt, vor allem zusammen mit der großen Bürgergesellschaft bei einer riesigen Kundgebung Mitte September in Stuttgart. Im Herbst haben wir den dritten Regenbogenfamilientag veranstaltet, konnten wir ein Jahr Ehe-Öffnung feiern und die Gründung einer neuen ILSE-Gruppe in Göppingen.

Foto: Kerstin Fritzsche
Foto: Kerstin Fritzsche
Foto: Kerstin Fritzsche
Foto: Kerstin Fritzsche

Bundes- und landespolitisch ist einiges passiert, das uns beeinflusst hat. Das Wichtigste, zumal es ab 2019 zum Tragen kommt: Nach langem Ringen hat das Bundeskabinett im August eine kleine Reform des Geschlechtseintrags, in der medialen Diskussion “drittes Geschlecht” genannt, beschlossen. Seit Anfang des Jahres ist es möglich, neben “weiblich” und “männlich” auch “divers” eintragen zu lassen. Für uns und alle anderen Verbände und Aktivist_innen, die für eine umfassendere Regelung gekämpft haben, ist das enttäuschend. Denn zum einen ist der Begriff “divers” nicht zufriedenstellend, zum anderen betrifft die Neuregelung des Personenstandsrechts nur “Personen mit Varianten der Geschlechtsentwicklung” (so die gesetzliche Definition). Es muss aber allen Menschen ermöglicht werden, entsprechend ihrer subjektiven Geschlechtsidentität leben zu können und dementsprechend identitätsrechtlich anerkannt zu werden.

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Dokumentation des dritten Regenbogenfamilientages Stuttgart 2018 ist veröffentlicht

Zum drittten Mal, am 22. September 2018, veranstaltete der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Baden-Württemberg in Kooperation mit der Abteilung für individuelle Chancen-gleichheit für Frauen und Männer der Landeshauptstadt Stuttgart einen Regenbogenfamilientag im Stuttgarter Rathaus für Regenbogenfamilien, ihr Unterstützerumfeld und interessierte Fachkräfte. An dieser Stelle danken wir auch dem Ministerium für Soziales und Integration für die finanzielle Unterstützung. Nun ist die Dokumentation erschienen und kann hier heruntergeladen werden: Dokumentation Regenbogenfamilienseminar 2018.

Regenbogenfamilientag 2018 Stuttgart

Während für die Kinder und Jugendlichen ein tolles Rahmenprogramm geboten wurde, gab es im Sitzungssaal des Rathauses interessante Vorträge und mit verschiedenen Themeninseln Möglichkeiten zum Austausch für die Teilnehmer*innen. Im Rahmen der abschließenden Podiumsdiskussion wurde unter der Überschrift „Mit Regenbogenfamilien
neue Wege gehen – konkret für Stuttgart“ mit Stadträten und Stadträtinnen über Bedarfe und konkrete Ideen für Stuttgart diskutiert.

Die Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion waren sich einig: In Stuttgart ist noch Einiges zu tun für Regenbogenfamilien in ihrer Vielfalt, aber schon heute ist die große Bereitschaft und Aufgeschlossenheit der politischen Fraktionen im Gemeinderat und der Stadtverwaltung, die vielfältigen Bedarfe adäquat aufzugreifen, in vielen Bereichen spürbar und führt zu positiven Veränderungen.

Katharina Binder vom Landesvorstand LSVD Baden-Württemberg verdeutlichte mit Ergebnissen einer Umfrage, was sich Regenbogenfamilien an Unterstützung wünschen. Besonders im Fokus steht das Bedürfnis nach geschützten Räumen, um sich mit anderen Regenbogeneltern zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Außerdem haben Regenbogenfamilien den Wunsch, ihre Kinder zu stärken und sich mit anderen Kindern aus Regenbogenfamilien zu treffen. Auch Beratung zu ihrer Familienform und Besonderheiten, die damit verbunden sind, fehlt den Regenbogenfamilien. Für diese vielfältigen Bedürfnisse wäre es ideal, eine Anlauf-, Fach- und Beratungsstelle für Regenbogenfamilien, ähnlich wie in München, aufzubauen.

Der Dialog geht weiter, die Anregungen des Tages werden wir weiterverfolgen. Danke an alle Beteiligten und Unterstützer für ihr Engagement.

Foto: Saskia Pajot 2018


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