IDAHOBITA* 2024 am 17. Mai auf dem Rotebühlplatz in Stuttgart

Auf der ganzen Welt begehen queere Menschen alljährlich am 17. Mai den „Internationalen Tag
gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit“ (IDAHOBITA*). An diesem Protesttag sollen die vielfältigen sexuellen Orientierungen und L(i)ebensweisen unserer Community sichtbar werden. Auch die Vielfalt der Geschlechter soll an diesem Tag in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden.

Zum diesjährigen IDAHOBITA* veranstalten wir zusammen mit weiteren mitveranstaltenden Stuttgarter Vereinen und Gruppierungen ab 14 Uhr einen Aktionstag mit Informationsangeboten, Musik- und Redebeiträgen zu den Themen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit.

Wir wollen gemeinsam an diesem Tag vor allem auch die Anfeindung und die Diskriminierung von Trans* Menschen sowie die Ausgrenzung insbesondere von queeren BPoC (Black People People of Color) anprangern. Ihre Lebensrealitäten sind nach wie vor noch viel zu oft
unsichtbar. Zu oft wird auch in den Medien das Bild gezeichnet, Menschen seien entweder queer oder rassismus- bzw. migrationserfahren.
Wir protestieren gegen queerfreindliche Gewalt, gegen Anfeindungen, Ausgrenzung und
Unterdrückung queerer Menschen! Wir fordern die Umsetzung der Menschenrechte durch
staatliche Institutionen und den Schutz der Rechte aller queerer Menschen auf der ganzen Welt!

Schließt euch dem Protest an und kommt am Freitag, den 17.5. ab 14 Uhr zu uns auf den Rotebühlplatz!

Mit dabei sein werden neben dem LSVD Baden-Württemberg e.V. unter anderem
Vertreterinnen der IG CSD Stuttgart e.V – Stuttgart PRIDE, AIDS-Hilfe Stuttgart e.V., der Weissenburg e.V. – Zentrum für LSBTTIQ Stuttgart, des LSVD Baden-Württemberg e.V., des LC Stuttgart e.V., der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., der Salz der Erde MMC Gemeinde Stuttgart e.V. sowie der VelsPolSÜD e.V. (Interessenvertretung und Mitarbeiter:innennetzwerk für LSBTI-Beschäftigte in Polizei, Justiz und Zoll in den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern).

Ausflug mit der Gay and Gray Gruppe zum Pergamon-Panorama am 16.04.2024

Die Gay-and-Gray-Gruppe Stuttgart unternimmt am Dienstag, 16. April 2024 einen Ausflug zum Pergamon-Panorama im Gasometer Pforzheim.

Der Gasometer Pforzheim mit dem neuen 360° Panorama PERGAMON führt in das Jahr 129 n. Chr. in die griechisch-antike Stadt Pergamon in Kleinasien.

Wir laden Interessierte herzlich ein, sich uns anzuschließen.

Treffpunkt ist um 11.15 Uhr im Stuttgarter Hauptbahnhof, Gleis 6.

Weiterführende Links:

https://www.gasometer-pforzheim.de/de/home

https://www.asisi.de/panorama/pergamon-1

Welt-AIDS-Tag: Lesung mit Torsten Poggenpohl am 2. Dezember in Mannheim

WIR.positiv, KOSI.MA – Zentrum für sexuelle Gesundheit. Mannheim, das Queere Zentrum Mannheim und der LSVD Baden-Württemberg laden ein: Lesung mit Torsten Poggenpohl in Mannheim am 2. Dezember im Queeren Zentrum.

Torsten liest aus seinem Buch „einfach!ch. schwul.bipolar.positiv“ und spricht mit uns über seine Lebensreise. Torsten Poggenpohl (43) wuchs am Fuße des Teutoburger Waldes zwischen Osnabrück, Münster und Bielefeld auf. Im März zog er nach 20 Jahren Süddeutschland in seine neue Wahlheimat Hamburg. Lange wohnte Torsten in Stuttgart und war unter anderem jahrelang Vorstandsmitglied bei der AIDS-Hilfe Baden-Württemberg.

Wir laden ein: Lesung mit Torsten Poggenpohl am 2.12.23 in Mannheim
Wir laden ein: Lesung mit Torsten Poggenpohl am 2.12.23 in Mannheim
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Bodensee-Camping für Regenbogenfamilien vom 30.6.-2.7.

Liebe Regenbogenfamilien,
liebe ILSEs,

liebe Kinder und liebe Jugendliche,

die ILSE Süd/LesFam (Initiative schwul-lesbischer Eltern, organisiert im LSVD) lädt Euch ganz herzlich zum diesjährigen Zeltwochenende an den Bodensee ein.

Wann: vom 30. Juni bis 2. Juli
Wo: Campingplatz „Seepark Fliesshorn“ in Konstanz-Dingelsdorf

Der Campingplatz „Seepark Fliesshorn“ ist ein absoluter Bodensee-Geheimtipp. Dieser Platz ist ruhig gelegen, mit viel Grün, direkt am Wasser und hat nichts vom Massenbetrieb-Klima vieler Plätze am Bodensee. Ein Blick auf die Website lohnt sich, um sich darauf einzustimmen! Es gibt dort die Möglichkeit, Kanus auszuleihen, und es gibt einen Kinderspielplatz. Die sanitären Anlagen sind sehr modern; es gibt ein kleines, feines Restaurant und einen Kiosk. Der Strand ist etwas steinig – bitte Wasserschuhe mitbringen! Aber das Wasser an dieser Stelle ist sehr, sehr flach, so dass es bestens für Kleinkinder und (Noch-)Nicht-Schwimmer:innen geeignet ist. Hunde sind erlaubt, aber sie müssen auf dem Campingplatz an der Leine bleiben und dürfen unweit vom Schwimmerstrand ins Wasser.

Wir haben ein reserviertes Areal, sodass Kleinbusse, Homo-Womo und Zelte beieinander sein können. Bringt bitte Tische und Stühle mit, damit wir gemeinsam am Tisch essen und verweilen können. Jede Familie versorgt sich jedoch selbst mit Essen, Getränken, Grillgut etc. Gerne können wir am Grillabend ein Buffet errichten.

Seit über 20 Jahren organisiert Lisa Green dieses Event für Regenbogenfamilien, das sie als Mit-Gründungsmitglied von ILSE Süd/LesFam als Vernetzungs- und Austauschangebot damals ins Leben gerufen hat. 
 
Wie immer gerne Anfragen und Anmeldung bei Lisa, E-Mail: docgreen69@gmail.com

Bitte angeben bei der Anmeldung für das Bodensee-Camping 2023
Familienname(n):, Erwachsene(n):, Kind 1 (Name/Alter):, Kind 2 (Name/Alter) etc:
Anzahl Zelt(e) oder Wohnwagen, Wohnmobil oder Campingbus.

Update 19.05.2023: Alle Busplätze und Womoplätze sind vergeben. Es sind nur noch Zeltplätze frei.

Flyer Bodenseecamping für Regenbogenfamilien (pdf, 81 kb)

IDAHOBITA 2023 am 17. Mai auf dem Stuttgarter Marktplatz

Am 17.5., dem Internationalen Protesttag gegen LSBTTIQ+A-Feindlichkeit, haben wir gegen die zunehmende Gewalt gegen queere Menschen demonstriert – hier in Deutschland und weltweit.

Die Gewalt gegen queere Menschen nimmt rasant zu: Die Statistiken des Bundesinnenministeriums, des baden-württembergischen Innenministeriums und regierungsferner Organisationen zeigen einen seit Jahren anhaltenden Anstieg bei der Anzeige queerfeindlicher Gewalt. Kaum ein CSD im letzten Jahr verlief ohne Gewalt durch Angriffe auf Teilnehmende, Regenbogenfahnen wurden verbrannt wie in Karlsruhe 2022, und in Münster erlag Malte C. den Folgen eines brutalen Angriffes beim CSD. In den USA gab es in den letzten Monaten über 300 queerfeindliche Gesetzesinitiativen, und auch die Gewalt gegen queere Menschen in einigen unserer Nachbarländern nimmt weiter zu. Queere Menschen erfahren jedoch nicht nur physische Gewalt – tägliche Diskriminierung, Beleidigung, abschätzige Blicke und mangelnde soziale Teilhabe sind ebenso an der Tagesordnung, insbesondere, wenn mehrere Diskriminierungsebenen zusammenkommen.

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