Die Zeit drängt. Bitte unterschreibt die Petition: Wir fordern “Gleiche Rechte für Regenbogenfamilien”!

Mit dem Inkrafttreten des Adoptionshilfegesetzes zum 01. Juli 2020 wird sich die Situation von lesbischen Familien weiter verschlechtern, wenn nicht rechtzeitig eine Reform des Abstammungsrechts in Kraft tritt. Denn auch zweieinhalb Jahre nach der Eheöffnung gibt es für Zwei-Mütter-Familien noch keine Gleichstellung im Abstammungsrecht! Und für diese Reform gibt es bislang auch keinen Zeitplan! Die Diskriminierung und Bevormundung wird sich für diese Regenbogenfamilien dann weiter verschärfen.

Der LSVD hat zusammen mit allout eine Petition an Bundesjustizministerin Christine Lambrecht gestartet. Lesbische Mütter mit ihren Kindern dürfen nicht zu den Leidtragenden einer verschleppten Abstammungsreform werden. Hier kannst Du die Petition “Gleiche Rechte für Regenbogenfamilien” unterschreiben.

Wir fordern: Beide Mütter müssen von Geburt an gleichberechtigte Eltern ihres Kindes sein können. Ein modernes Abstammungsrecht muss alle Regenbogenfamilien zudem in ihrer Vielfalt endlich rechtlich anerkennen und absichern! Die jetzige rechtliche Diskriminierung geht zu Lasten der Absicherung von Kindern in Regenbogenfamilien. Kein Kind darf jedoch aufgrund seiner Familienform benachteiligt werden.

Wir brauchen Euch und Eure Unterschriften, um öffentlich Druck zu machen. Bitte macht auch andere auf die Petition aufmerksam. Wir brauchen euch!

Weitere ausführliche Information findet Ihr hier bei unserem LSVD Bundesverband.

https://action.allout.org/de/a/regenbogenfamilien/

Geld für den Aktionsplan BW, für ein Queeres Zentrum in Mannheim und LSBTTIQ in Stuttgart

Wir sind in Baden-Württemberg mit äußerst guten queeren Nachrichten ins neue Jahr gestartet! Für die kommenden beiden Haushaltsjahre ist der Aktionsplan “Für Akzeptanz und gleiche Recht”“ finanziert – und es gibt sogar extra Geld für ein Sonderforschungsprojekt zu lesbischer Sichtbarkeit. Und: Mannheim bekommt ein Queeres Zentrum, in Stuttgart wird eine Machbarkeitsstudie für ein Regenbogenhaus gefördert – und einiges mehr.

© Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

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Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie am 17.5.

IDAHOT 2018. Foto: LSVD BW
IDAHOT 2018. Foto: LSVD BW

Seit 2005 wird der Internationale Tag gegen Homophobie jährlich am 17. Mai begangen. Mittlerweile widmet sich der Aktionstag auch der Transphobie und wird damit zum International Day Against Homo- and Transphobia – oder in der Kurzform zum IDAHOT. An diesem Tag wird weltweit Respekt eingefordert und aktiv Aufklärung betrieben. Die Aktionen am 17.5. wenden sich gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Vielfalt von Geschlecht. Sie sollen helfen, Diskriminierung sowie Gewalt zu bekämpfen. LSVD Baden-Württemberg und die IG CSD Stuttgart gestalten am 17. Mai (Freitag) gemeinsam wieder einen Infostand in der Stuttgarter Fußgängerzone und eine Kundgebung auf dem Kronprinzplatz.

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LSVD Baden-Württemberg erwartet eine Entschuldigung von Annegret Kramp-Karrenbauer

Stuttgart. 05. März 2019. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Baden-Württemberg ist entsetzt über die Äußerungen  der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer beim diesjährigen Stockacher Narrengericht. Die CDU-Vorsitzende hatte sich bei einer Karnevalsveranstaltung  über Toiletten für trans- und intergeschlechtliche Menschen lustig gemacht.  

“Die Äußerungen der CDU-Vorsitzenden waren verletzend und unangebracht.  Auch in der närrischen Jahreszeit sind solche Witze auf Kosten von Minderheiten völlig inakzeptabel.  Wir empfehlen Annegret Kramp-Karrenbauer, sich einmal mit trans- und intergeschlechtlichen Menschen zu treffen und ihnen  zuzuhören. . Ein solcher Dialog könnte die CDU-Vorsitzende nachhaltig sensibilisieren. “, so Brigitte Aichele-Frölich aus dem Landesvorstand des LSVD Baden-Württemberg.

Ärzt*innen in Deutschland unternehmen bis heute unnötige Genitaloperationen an Kindern. Diese Operationen sind keine Heileingriffe, sondern verletzen massiv die Menschenrechte, Selbstbestimmung und Würde von intergeschlechtlichen Menschen.

“Es ist ein unvorstellbares Leid, das viele intergeschlechtliche Menschen in ihrem Leben erfahren haben und immer noch erfahren. Anfeindungen und Diskriminierung von Trans* sind ebenso noch an der Tagesordnung. Witze über sie, auch wenn sie nicht in böser Absicht erfolgen, müssen wie Hohn bei den Betroffenen ankommen.”

Um das jetzige, seit Anfang Januar gültige Gesetz wurde hart gekämpft und auch dieses ist eigentlich nicht ausreichend. Vor allem muss es jetzt darum gehen, dass die Politik das Gesetz auch in allen Alltagsbereichen und im öffentlichen Leben durchsetzt. Mit neu gestalteten Stellenanzeigen und der Möglichkeit des alternativen dritten Geschlechtseintrags in das Geburtenregister und damit persönliche Dokumente ist es nicht getan. Es ist Aufgabe der Regierungen in Bund und Ländern, weitere Diskriminierung und Verletzungen der Persönlichkeitsrechte zu verhindern.

In diesem Zusammenhang irritiert auch, dass ausgerechnet eine Vertreterin der Regierungspartei genau dies durch den Kakao zieht, anstatt die Durchsetzung des Gesetzes mitzutragen und all denen außerhalb und auch innerhalb ihrer Partei Mut zu machen, die sich bereits seither in der Antidiskriminierungsarbeit aufgerieben haben.

Unter anderem wäre dies auch deswegen wichtig, damit alle, auch LSBTTIQ, wirklich ausgelassen und fröhlich Fastnacht, Fasching oder Karneval feiern können, in Berlin genauso wie in Köln oder in der schwäbischen oder saarländischen Provinz.

Materialien: Ratgeber für inter- und transgeschlechtliche Menschen des LSVD

Einladung zum 2. Aktionstag und zum 22. Verbandstag des LSVD Baden-Württemberg am 9.3.2019

Foto: Caro Kadatz / LSVDLiebe*r Vereinsangehörige*r,
liebe*r Freund*in,

wir laden Dich ganz herzlich zum 2. Aktionstag „Unter dem Regenbogen“ des LSVD Baden-Württemberg in die Jugendherberge Stuttgart International ein. Im Rahmen dieses Tages wird auch der 22. Verbandstag unseres Landesverbandes stattfinden. Alle Teilnehmenden des Aktionstages sind herzlich eingeladen auch am Verbandstag teilzunehmen.

Wann? Samstag, 09. März 2019 ab 15:45 Uhr (Beginn des Verbandstages 19:00 Uhr)

Wo? Jugendherberge Stuttgart International (Raum: Kairo)
Haußmannstr. 27 in 70188 Stuttgart
 

Im Rahmen des Aktionstages erwarten Dich spannende Foren zu den folgenden Themen:

  • „Ehe für Alle“-Allgemeine und wichtige Informationen zur Eheschließung
  • Kinderwunsch & Regenbogenfamilien-Informationen rund um den Kinderwunsch. Thementische, Insemination, Pflegekinder, Adoption
  • Leben und Wohnen im Alter

Weitere Informationen zum Programm des Aktionstages findest Du am Ende dieser Seite. Im Anschluss an den Aktionstag findet der 22. Verbandstag des LSVD Baden-Württemberg statt.

Einladung als pdf

Programm des Aktionstages

Tagesordnungsvorschlag zum Verbandstag des LSVD Baden-Württemberg

  1. Begrüßung
  2. Wahl des Versammlungsleitenden
  3. Wahl des Protokollführenden
  4. Beschluss über die Tagesordnung / Feststellung der satzungsgemäßen Ladung
  5. Vorstellung der geplanten Satzungsänderung
  6. Abstimmung über den neuen Satzungsentwurf
    (1.Gendergerecht, 2. Ergänzung Abschnitt Regenbogenfamilien)
  7. Tätigkeitsberichte des Vorstandes
  8. Bericht aus dem Bundesverband
  9. Finanzbericht Schatzmeister*in
  10. Entlastung des Vorstandes und Schatzmeister*in
  11. Wahl der Kassenprüfung
  12. Wahl von Vorstandspersonen
  13. Tätigkeitsberichte der Gruppen, ILSE, Gay and Gray
  14. Ausblick auf 2019 / 2020
  15. Allgemeine Fragen/Diskussion

Entwurf zur Satzungsänderung als pdf

Wir freuen uns alle auf Deine Teilnahme! Für Rückfragen stehen Dir die Personen des Landesvorstandes Baden-Württemberg jederzeit gerne zur Verfügung.

Um besser planen zu können, bitten wir um Deine Rückmeldung. Wir sind erreichbar unter E-Mail ba-wue@lsvd.de oder Telefon  01577 469 78 78 (Brigitte Aichele-Frölich)..

Mit herzlichen Grüßen

Brigitte Aichele-Frölich
Katharina Binder
Marion Lüttig
Kerstin Fritzsche
Ulrike Goth

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