Queerpolitische Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2026

Am 8. März wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Im Vorfeld haben der LSVD⁺ Baden Württemberg und Stuttgart PRIDE queerpolitische Positionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und FDP erfragt und ausgewertet. Die Antworten und ihre Bewertung liegen nun vor. Zu insgesamt 13 Themengebieten waren die Parteien gebeten, sich zu positionieren. Damit ist Wähler:innen eine sachliche Orientierung zu Fragen von rechtlicher Gleichstellung über Bildung und Gesundheitsvorsorge bis hin zu Schutz vor Diskriminierung und Prävention queerfeindlicher Kriminalität in Baden-Württemberg geboten.

Wahlprüfsteine zur LTW 26
Wahlprüfsteine zur LTW 26
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Queerpolitische Perspektiven zur Landtagswahl – Online-Podiumsdiskussion am 12. Februar

Wie geht es nach der Landtagswahl am 8. März aus queerpolitischer Sicht weiter? Welche Zukunft hat der Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte“? Wo stehen die Parteien? Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo klare Unterschiede? Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit dem Queeren Netzwerk BW und dem Queerfeministischen Kollektiv Heidelberg mit Politiker:innen am 12. Februar bei einer Online-Podiumsdiskussion erörtern.

Veranstaltende der Podiumsdiskussion sind LSVD+ BW, Queeres Netzwerk BW, Queerfeministisches Kollektiv Heidelberg

Die Podiumsdiskussion findet am Donnerstag, 12. Februar, um 20 Uhr statt. Die Veranstaltung wird als Live-Stream auf YouTube übertragen und dauert voraussichtlich rund 90 Minuten.

Für die Diskussion zugesagt haben:

  • Oliver Hildenbrand (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Florian Wahl (SPD)
  • Isabell Huber (CDU)
  • Saltanat Abduvaliev (Die Linke)

Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Jj Link (Sprechendenrat Queeres Netzwerk BW) und Patrick Dörr (Bundesvorstand LSVD+).

Hier geht es zum Livestream auf YouTube.
Fragen aus dem Publikum können während der Veranstaltung über die Kommentarfunktion (Chat) auf YouTube eingebracht werden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

LSVD+ BW begrüßt neuen Aktionsplan „Für Akzeptanz & gleiche Rechte“ der Landesregierung

Grafik: Sozialministerium BW
Grafik: Sozialministerium BW

Am 20. Mai 2025 hat die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg die Neufassung des landesweiten Aktionsplans „Für Akzeptanz & gleiche Rechte“ verabschiedet. Der LSVD+ BW begrüßt die darin enthaltenen Maßnahmen. Wir mahnen aber, angesichts des anhaltenden Rechtsrucks und erodierender Sozialausgaben auch politisch alles dafür zu tun, nicht wieder hinter die schwer erkämpften Strukturen zurückzufallen.

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Euer Fahrplan für die CSD-Saison 2025 in Baden-Württemberg

Sommer, Sonne, Protest! Es ist wieder so weit: Die CSD-Saison startet. „Nie wieder still“ ist das Motto des CSD Deutschland, dem auch wir uns als LSVD+ BW angeschlossen haben. Unter dem Motto „Nie wieder still“ finden auch die meisten Pride-Demonstrationen in BW statt. Eine Übersicht:

CSD Karlsruhe 2023 Foto: Kerstin Rudat
CSD Karlsruhe 2023 Foto: Kerstin Rudat

31.5.: Dorfpride in Zeutern

1.6.: Friedrichshafen

7.6.: Karlsruhe, Tübingen

14.6.: Ravensburg, Reutlingen, Heidelberg, Pforzheim, Bad Mergentheim

21.6.: Ulm/Neu-Ulm, Freiburg, Esslingen, Herrenberg

28.6.: Offenburg, Critical Pride Stuttgart

5.7.: Schwäbisch Hall, Nürtingen, Heilbronn

12.7.: Mannheim, Überlingen

20.7.: Konstanz

26.7.: Stuttgart

6.9.: trans Pride Stuttgart

Das war der IDAHOBITA 2025: „The Power of Communities“

Am 17. Mai, dem Internationalen Protesttag gegen Queerfeindlichkeit, haben verschiedene Organisationen der queeren Communities Stuttgarts und ihre Unterstützer*innen gemeinsam gegen die zunehmende Gewalt und Hetze gegen queere Menschen und den Rechtsruck von Politik und Gesellschaft ein Zeichen gesetzt – hier in Deutschland und weltweit unter dem diesjährigen Motto „The Power of Communities“. Es gab auf dem Stuttgarter Schlossplatz die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen mit den queeren Organisationen, Reden, Musik, Drag Show und eine Gedenkaktion.

Musik lieferte Ela Querfeld, wunderbare Auftritte gab es von den Drag-Artists SirDan Manhattan, Holey Father und Ariana Gandhi. Durch den Tag führte Niyat Haile von Black Owned Business Stuttgart. Die Gedenkaktion fand symbolträchtig um 17.50 Uhr statt. Am 17.5.1990 wurde Homosexualität aus dem Krankheitskatalog der WHO gestrichen. Gleichzeitig bezieht sich das Datum auf den §175, der die jahrzehntelange staatliche Verfolgung insbesondere von schwulen und bisexuellen Männern ermöglichte.

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