Wer hilft mit? Spendenaktion für Autismusassistenzhund Ditschi

Uns hat heute ein liebevoller Brief zweier Papas aus dem Kaiserstuhl erreicht, die auf Unterstützung und Weiterverbreitung in der Community hoffen, damit ihrem kleinen tapferen Sohn mit seinem neuen Freund, dem Autismusassistenzhund Ditschi besser geholfen werden kann. Mit der Spendenaktion soll vor allem die Ausbildung von Ditschi zu einem Autismusassistenzhund, die von speziellen Trainern über drei Jahre hinweg erfolgt, ermöglicht werden. Bitte lest das und helft mit, wenn Ihr könnt. Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit:

https://www.leetchi.com/c/ditschi-autismusassistenzhund-und-freund-fuers-leben

Der Hund Ditschi hat mittlerweile auch seine eigene Facebook-Seite, auf der Ihr seiner Geschichte folgen könnt.

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Landessynode Württemberg streitet über öffentliche Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren

Lesben- und Schwulenverband kritisiert eingebrachten Entwurf

Stuttgart, 29. November 2018. Gestern hat die 15. Württembergische Evangelische Landessynode es wiederholt versäumt, die Traugottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen. Ein Antrag, der zumindest die öffentliche Segnung erlauben würde, wurde zwar in die Synode eingebracht, eine endgültige Entscheidung fällt jedoch erst im Frühjahr 2019. Der Entwurf sieht vor, Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren in einem öffentlichen Gottesdienst in bis zu einem Viertel der Kirchengemeinden zu ermöglichen, wenn eine Dreiviertelmehrheit des Kirchengemeinderats und der Pfarrer*innen dieser zustimmt. Der Kirchenrat darf jedoch erst darüber entscheiden, wenn er vorher vom Oberkirchenrat dazu ermächtigt wurde. An der Praxis der nicht öffentlichen Segnungen im Rahmen der Seelsorge soll festgehalten werden. Weiterlesen

Neue ILSE Gruppe in Göppingen und Umgebung für Regenbogenfamilien mit Kleinkindern

Neue ILSE Gruppe in Göppingen und Umgebung für Regenbogenfamilien mit Kleinkindern (unter 5 Jahren)

Wir wollen Regenbogenfamilien mit Kindern in Göppingen und Umgebung eine Möglichkeit geben, sich regelmäßig auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und weiterzugeben. Themen wie Kinderwunsch und das Leben mit Kleinkindern sollen ebenso ein Forum finden wie Kindergarten, Schulanfang/-wechsel, Umgang mit Diskriminierung etc.

 Seit November 2018 treffen wir uns regelmäßig einmal im Monat jeweils am letzten Sonntag um 14 Uhr im Haus der Familie in Göppingen.

Die Treffen sind offen für alle Regenbogenfamilienmitglieder: Mamas, Mamis, Papas, Papis oder auch Großeltern – alle, die sich als Teil der Regenbogenfamilie fühlen.

Wir bitten um Anmeldung unter ilse.goeppingen@lsvd.de

 Termine für das Jahr 2018

  1. November    14:00 Uhr

 Termine für das Jahr 2019

27. Januar             14:00 Uhr
24. Februar           14:00 Uhr
31. März                14:00 Uhr
28. April                 14:00 Uhr

Wir bitten um Anmeldung unter ilse.goeppingen@lsvd.de
Herzliche Grüße Eure neue ILSE-Gruppe

P.S. Bitte weitersagen! Danke

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Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg eröffnet

Gemeinsam gegen Diskriminierung: Als elftes Bundesland ist Baden-Württemberg bereits 2013 dem Ruf der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gefolgt und der Koalition gegen Diskriminierung beigetreten. Bereits seit Sommer 2018 läuft eine Online-Beratung für von Diskriminierung betroffene Bürgerinnen und Bürger. Am Montag, den 5.11.2018, wurde zudem die Antidiskriminierungsstelle des Landes (LADS) feierlich eröffnet.

Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS)

Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) Foto: Kerstin Fritzsche 2018

Alle Menschen haben das Recht, gleich behandelt zu werden. Diskriminierung jeglicher Art ist per Gesetz verboten. Dazu gibt es seit dem 16. August 2006 das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Deutschland. Es bildet den Rahmen für den Schutz vor Diskriminierung und hat zum Ziel, Ansprüche und Rechtsfolgen bei Diskriminierungen im Arbeitsleben und im Zivilrecht zu regeln.

Viele Menschen wissen jedoch gar nicht, dass sie sich nach einer Diskriminierungserfahrung Hilfe suchen können. Das Netz der neuen LADS sieht im Flächenland Baden-Württemberg regionale Anlaufstellen vor. Sieben gibt es bereits, die achte steht vor der Eröffnung. Sie befinden sich außer in der Landeshauptstadt Stuttgart in Esslingen, Tübingen, Friedrichshafen, Freiburg, Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim.

Das AGG sieht folgende Benachteiligungen: aus Gründen der ethnischen Herkunft oder aus rassistischen Gründen, aufgrund des Geschlechts eines Menschen, aufgrund seiner Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung, wegen einer Behinderung, aufgrund des Alters oder der sexuellen Identität.

Die LADS mit ihren Beratungsstellen hat folgende Aufgaben: Beratung, Information, Sensibilisierung. Rechtliche Beratung kann die neue Stelle nicht leisten, unter anderem aus Gründen der Parteilichkeit als staatliche Stelle, die dem grün-geführten Sozialministerium von Manne Lucha unterstellt ist. Nach der vertraulichen und kostenfreien Beratung können Ratsuchende aber bei weiteren Schritten unterstützt oder an andere Stellen weitervermittelt werden. Eine Landesarbeitsgemeinschaft gegen Diskriminierung bringt Organisationen und ihre Haupt- und Ehrenamtlichen auf dem Feld der Antidiskriminierungsarbeit regelmäßig zusammen und ist kuratierend bzw. beratend für die LADS tätig. Gleichzeitig geht es darum, Menschen, die in diesem Bereich arbeiten oder ehrenamtlich tätig sind, zu empowern, so dass sie bei Anfragen und konkreten Problemen mit Diskriminierung ebenfalls kompetent agieren können.

Diskriminierung braucht keine Intention, Diskriminierung ist ein Ergebnis – das, was jemand empfindet“, so die Experten bei der Eröffnungsveranstaltung. Allzu oft finden sich Organisationen und Einzelpersonen in einer Rechtfertigungssituation wieder, und oft ist der Widerstand bei denen, die diskriminieren, hoch, weil sie sich selbst beispielsweise natürlich nicht als Rassist_in einschätzen würden. Insofern ist Sensibilisierung für Diskriminierung eine gesellschaftliche Aufgabe, die wir alle zusammen wahrnehmen müssen – damit die vielfältige Gesellschaft auch weiterhin sichtbar und wahrnehmbar bleibt.

Eröffnungsveranstaltung LADS am 5.11.2018 Foto: Kerstin Fritzsche

Wir als LSVD Baden-Württemberg erhoffen uns von der Arbeit der neuen LADS auch Daten und Dokumentation; beides ist als Grundlage unserer Arbeit wichtig. Zum Beispiel gab es im Jahr 2017 mehr als 300 Delikte im Bereich der sogenannten Hasskriminalität, von Beleidigungen bis hin zu sehr konkreter Gewalt. Wie viele davon sich gegen LSBTTIQ gerichtet haben, ist nicht erfasst. Statistiken darüber und mehr Dokumentation von Diskriminierungserfahrungen würden aber dafür sorgen, dass auch die Arbeit des LSVD sich besser legitimieren kann, dass man gemeinsam auf Erfahrungswerte zurückgreifen und letztlich auch andere Organisationen, beispielsweise eine regionale Beratungsstelle, besser unterstützen kann. Es geht um nicht weniger als gesellschaftlichen Zusammenhalt – gerade in Zeiten, in denen der Rechtspopulismus wieder erstarkt.

Weiterführende Links:

Zur Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg

www.antidiskriminierungsstelle-bw.de

www.lads-bw.de

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Vielfalt statt Hassbus

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ruft zur Teilnahme an Gegenkundgebungen in München und Stuttgart auf

Stuttgart/München. 13. September 2018. Der „Hassbus“ der homophoben und transfeindlichen „Demo für alle“ wird am Freitag in Stuttgart und am Samstag in München erwartet. Der LSVD ruft zur Teilnahme an den Gegendemonstrationen auf.

„Wir wollen zeigen, dass der Hassbus der angeblichen ‚Demo für alle‘ in Stuttgart unerwünscht ist. Denn ihnen geht es darum, alle Menschen an den gesellschaftlichen Rand zu drängen, die nicht ihrem rechtspopulistischen und christlich-fundamentalistischen Menschenbild entsprechen.“, betont Brigitte Aichele-Frölich aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Baden-Württemberg Weiterlesen

Einladung zum 3. Regenbogenfamilientag am 22.9.2018 im Stuttgarter Rathaus

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart, Abteilung für individuelle Chancengleichheit für Frauen und Männer laden auch in diesem Jahr alle Regenbogenfamilien und ihr Unterstützungsumfeld herzlich zum Regenbogenfamilientag in den Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses ein. Und das sind die Inhalte:

Sind nicht alle Familien bunt?
Erfahrungen des Projekts „Beratungskompetenz zu Regenbogenfamilien“
Dr. Elke Jansen, Leiterin des bundesweiten Projektes „Regenbogenfamilien“
und des obigen Modellprojektes im LSVD-Bundesverband, Berlin

Die Arbeit des Treffpunkts, Fach- und Beratungsstelle Regenbogenfamilien
München Stephanie Gerlach, Sozialpädagogin und Mitarbeiterin beim „Treffpunkt
Fach- und Beratungsstelle Regenbogenfamilien München“

  • Austausch an Themeninseln mit Fachabteilungen der
    Landeshauptstadt Stuttgart
  • Podiumsdiskussion
  • Kinderbetreuung und ein tolles Programm für Kinder und Jugendliche

Eine Kooperationsveranstaltung der Landeshauptstadt Stuttgart, Abteilung
für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern, und LSVD
Baden-Württemberg

Hier gehts lang zu weiteren Infos, dem ausführlichen Programm und der Anmeldung (Online oder via pdf).

Ankündigung RFT Stuttgart 2018 (Flyer pdf, ca. 500 kB)

Der Regenbogenfamilientag 2018 im Stuttgarter Rathaus wird unterstützt vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Ähnliches Foto

Nachklapp – Unsere Bimmelbahn für Regenbogenfamilien auf dem CSD 2018 Stuttgart

Als kleine Erinnerung publizieren wir einige Fotos unserer Bimmelbahn für Regenbogenfamilien auf der diesjährigen Parade des CSD Stuttgart.

Und auch dieses Jahr danken wir ganz herzlich der Stadträtin und unserem LSVD-Mitglied Laura Halding-Hoppenheit und ihrer großzügigen finanziellen Unterstützung. Danke auch an all die vielen kleinen und großen Helfer rund um die Bimmelbahn – schöner bunt geht nicht. Es war für uns alle ein wunderbarer Nachmittag.

Alle Fotos: Kerstin Fritzsche

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Solidaritäts- und Spendenkampagne mit Istanbul Pride und LGBT-Geflüchteten

Wir rufen zur Solidarität mit dem Istanbul Pride auf! Für die „Expedition WIR“ am Bosporus sammeln wir finanzielle Mittel, um die Öffentlichkeitsarbeit des Pride Istanbul Komitees und der Aktivist_innen von SPoD zu unterstützen.

Mit dem Motto „Expedition WIR“ des Christopher Street Day in Stuttgart 2018 wollen wir mit unserer Solidaritäts- und Spendenkampagne den Blick über den eigenen Tellerrand werfen und die mutige Emanzipationsbewegung der lesbischen, schwulen, bisexuellen, transexuellen, trangsgender, intersexuellen und queeren Community in Istanbul unterstützen.

Weitere Information zur Solidaritäts- und Spendenkampagne sind auf www.betterplace.org/p62106 publiziert. Dort könnt ihrSpenden online tätigen.

Diese Solidaritäts- und Spendenkampagne wird von mehreren Organisationen im Rahmen des CSD Stuttgart 2018 getragen:

  • Abseitz Stuttgart e.V.
  • AG Vielfalt der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V. 
  • IG CSD Stuttgart e.V.
  • LSBTTIQ-Zentrum Weissenburg e.V.
  • Kings Club-Besitzerin sowie Bundesverdienstkreuz-Trägerin Laura Halding-Hoppenheit. 
  • LSVD Baden-Württemberg e. V.

 

Zu Beginn der diesjährigen Pride-Woche wurde das Büro von SPoD am 26. Juni 2018 attackiert. Weitere Überfälle wurden angedroht. Die herbeigerufene Polizei half jedoch nicht, so dass der SPoD-Vorstand aus Sicherheitsgründen das Büro vorübergehend schloss und weitere geplante Veranstaltungen in der Pride Woche absagte (siehe https://lgbtinewsturkey.com/2018/06/28/spod-lgbti-statement-after-attack-on-office/#more-5335).

Eine Woche nach der Wiederwahl des türkischen Präsidenten Erdoğan wurde der für den 1. Juli in Istanbul geplanten Pride March „Onur Yürüyüsü“ – wie in den drei Jahren zuvor – verboten. Schwule, Lesben, Transsexuelle und heterosexuelle Unterstützer_innen, die sich dennoch mutig zu Hunderten in Seitenstraßen der zentralen Einkaufsstraße Istiklal in der Nähe des Taksim-Platzes versammelt hatten, wurden durch Wasserwerfer und Tränengas abgedrängt. Laut Amnesty International wurden elf Personen festgenommen.

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CSD 2018 in Stuttgart: Die Bimmelbahn fährt wieder!

Liebe Familien,
Liebe Freund*innen des LSVD,

Auch in diesem Jahr wird der LSVD Baden-Württemberg auf der Parade des CSD Stuttgart mit einer Bimmelbahn für Regenbogenfamilien mitfahren. Anknüpfend an den großartigen Erfolg vom letzten Jahr und ermutigt durch den ersten Preis, den wir mit der Bimmelbahn gewonnen haben,  möchte der LSVD auch in 2018 wieder die Vielfalt von Regenbogenfamilien auf dem CSD Stuttgart sichtbar machen.

Die Bimmelbahn wird wieder einen guten Platz in der Parade haben, der sowohl inhaltlich passt, als auch für Kinder ruhig genug ist. Die Bimmelbahn hat 20 Plätze. Der LSVD Baden-Württemberg lädt alle Regenbogenfamilien aus Baden-Württemberg wieder ein, an der Parade am Samstag, 28.7.2018 teilzunehmen. Die Aufstellung beginnt ab 12.30 Uhr, vor Ort müsst ihr spätestens um 15.00 Uhr sein, los geht es dann um 15.30 Uhr, Ende ist gegen 18.30 Uhr.
Bitte meldet Euch bei mir, wenn Ihr mitfahren wollt und/oder noch nähere Informationen benötigt.

Ich freue mich darauf mit vielen Regenbogenfamilien in der Bimmelbahn zu fahren!

Viele Grüße von Katharina

Kontakt: Katharina.Binder@lsvd.de

Link zum CSD Stuttgart 2018

Foto: Gudrun Haase

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IDAHOT 2018 – Stuttgart setzt ein Zeichen

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) am Donnerstag, 17. Mai 2018 haben viele Menschen in Stuttgart öffentlich Flagge für eine Gesellschaft gezeigt, die auf Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung beruht. Danke an alle, die gekommen sind! Einen herzlichen Dank auch an Minister Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg für sein Mitwirken und seine Solidaritätsbekundung an diesem wichtigen Tag für die LSBTTIQ Community.

Im Folgenden veröffentlichen wir die Rede von Kerstin Fritzsche, die sie als Vertreterin unseres Landesvorstandes auf der Kundgebung hielt. mit Minister Manne Lucha und dem Mitveranstalter IG CSD Stuttgart e.V., vertreten von Chris Michel, : Weiterlesen

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