Auch beim CSD 2019 in Stuttgart fährt die Bimmelbahn für Regenbogenfamilien wieder mit!

Auch in diesem Jahr wird der LSVD Baden-Württemberg wieder auf der Parade des CSD Stuttgart am 27. Juli 2019 mit einer Bimmelbahn für Regenbogenfamilien mitfahren und damit wieder die Vielfalt von Regenbogenfamilien auf dem CSD Stuttgart sichtbar machen.

Die Bimmelbahn hat 20 Plätze. Alle Regenbogenfamilien sind eingeladen, an der Parade am 27.7.2019 teilzunehmen.
Bitte meldet euch bei Katharina, wenn ihr mitfahren wollt. Nähere Informationen gibt es hier: katharina.binder@lsvd.de

Ausflug der Gay and Gray Gruppe nach Rottweil am 11.5.2019

Die Gay-and-Gray-Gruppe Stuttgart unternimmt am Samstag, 11. Mai 2019, einen Ausflug nach Rottweil mit Besuch des im Oktober 2017 eröffneten Thyssenkrupp-Testturms.

Wir treffen uns um 9 Uhr in der Bahnhofshalle in Stuttgart beim ehemaligen Gleis 3 (gegenüber der Marktstation) und fahren um 9:16 Uhr mit dem RE nach Rottweil; Ankunft in Rottweil ist um 10:41 Uhr. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen wir unsere Mittagseinkehr, die Osteria Nr. 1 in der Stadionstr. 18. Von dort aus gehen wir gegen
14 Uhr in die historische Altstadt und nehmen an einer ca. 1 1⁄2-stündigen Stadtführung teil.

Unser Bus zum Thyssenkrupp-Testturm startet um 16:24 Uhr. Wir besichtigen den Turm und fahren hoch zur Aussichtsplattform, die mit einer Höhe von 232 m z. Zt. die höchste Besucherplattform Deutschlands ist.

©: thyssenkrupp Elevator

Die Rückfahrt nach Stuttgart ist um 18:16 Uhr vorgesehen; Ankunft in Stuttgart ist um 19:32 Uhr.

Die Turmbesichtigung kostet 9 Euro (für Schwerbehinderte 5 Euro). Die Kosten für die Stadtführung betragen 65 Euro gesamt und werden auf die Teilnehmer umgelegt. Für die Bahnfahrt benötigen wir ein Baden-Württemberg-Ticket, das wir vor der Fahrt entsprechend der Zahl der Mitreisenden besorgen.

Für Rückfragen: Günter Oelberger, E-Mail: gayandgray.stuttgart@web.de 

Organisation: Helmut Klenk

Save the date! Bodensee Camping vom 5. – 7. Juli 2019

Liebe Regenbogenfamilien,
Liebe Ilses,

Liebe Kinder und liebe Jugendliche,

die ILSE-Süd/LesFam (Initiative Schwul- Lesbischer Eltern, organisiert im LSVD) lädt euch ganz herzlich zum alljährlichen Zeltwochenende an den Bodensee, ein.

Wann: vom 5. bis 7. Juli 2019 (Anreise ab 14 bis 19 Uhr)
Wo: Campingplatz „Fliesshorn“ in Konstanz-Dingelsdorf

Der Campingplatz Fliesshorn ist ein absoluter Bodensee Geheim-Tipp. Dieser Platz ist ruhig gelegen, mit viel Grün, direkt am Wasser und hat nichts von dem Massenbetrieb-Klima von vielen Plätzen am Bodensee. Ein Blick auf die Internetseite (www.bodensee-camping-fliesshorn.de) lohnt sich, besonders den Rundgang, um sich darauf einzustimmen! Dort gibt es auch die Möglichkeit Kanus auszuleihen. Nach wie vor sind die sanitären Anlagen sehr modern; es gibt ein kleines Restaurant und ein Kiosk. Der Strand ist etwas steinig – bitte Wasserschuhe mitbringen – aber das Wasser an dieser Stelle ist sehr, sehr flach, so dass es bestens für Kleinkinder und (Noch-)Nicht-Schwimmer geeignet ist. Hunde sind erlaubt; sie müssen auf dem Campingplatz an die Leine bleiben und dürfen unweit vom Schwimmerstrand ins Wasser.

Wir haben ein reserviertes Areal, so dass Kleinbusse, Homo-Womo und Zelte beieinander sein können! Bringt bitte Tische und Stühle mit, damit wir gemeinsam am Tisch essen und verweilen können; jede Familie versorgt sich jedoch selbst mit Essen, Trinken, Grillgut, etc. Gerne können wir am Grillabend ein Buffet errichten.

Fragen und Anmeldung  bitte bei Lisa Green, E-Mail: docgreen69@gmail.com

Bitte angeben bei der Anmeldung für das Bodensee Camping 2019
Familienname(n):, Erwachsene(n):, Kind 1 (Name/Alter):,Kind 2 (Name/Alter) etc:
Anzahl Zelt (e) oder Wohnwagen, Wohnmobil oder Campingbus.

 

Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl am 5.5.2019 in Stuttgart

Kommunal-Wahlcheck am Sonntag, 5. Mai 2019, ab 18 Uhr im Café in der Weissenburg

Am 26. Mai 2019 wählen die Bürger*innen der Landeshauptstadt Stuttgart einen neuen Gemeinderat. Wie schon bei vergangenen Bundes-, Landtags- und Kommunalwahlen werden CSD Stuttgart – Stuttgart Pride, 100% Mensch, LSVD Baden-Württemberg e.V., Fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum Stuttgart e.V. und Weissenburg Stuttgart die Parteien sowie die von ihnen entsandten Kandidierenden im Vorfeld der Wahl einem Wahlcheck unterziehen.

Für Sonntag, 05. Mai 2019 haben jeweils Kandidierende der bereits im Gemeinderat vertretenen Fraktionen zugesagt.

Unter einem kommunalpolitischen Blickwinkel diskutieren wir aktuelle Themen der lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen (LSBTTIQ) in der Stadtgesellschaft: Gleichberechtigung, Teilhabe, Sichtbarkeit, Akzeptanz und Respekt.

Wir fragen außerdem, wie sich die Kandidierenden zu Themen gesellschaftlicher Vielfalt im neuen Gemeinderat konkret einbringen wollen.

Flyer zum Download (780 kb)

Facebook: https://www.facebook.com/events/2019017411732881/

LSVD Baden-Württemberg erwartet eine Entschuldigung von Annegret Kramp-Karrenbauer

Stuttgart. 05. März 2019. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Baden-Württemberg ist entsetzt über die Äußerungen  der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer beim diesjährigen Stockacher Narrengericht. Die CDU-Vorsitzende hatte sich bei einer Karnevalsveranstaltung  über Toiletten für trans- und intergeschlechtliche Menschen lustig gemacht.  

“Die Äußerungen der CDU-Vorsitzenden waren verletzend und unangebracht.  Auch in der närrischen Jahreszeit sind solche Witze auf Kosten von Minderheiten völlig inakzeptabel.  Wir empfehlen Annegret Kramp-Karrenbauer, sich einmal mit trans- und intergeschlechtlichen Menschen zu treffen und ihnen  zuzuhören. . Ein solcher Dialog könnte die CDU-Vorsitzende nachhaltig sensibilisieren. “, so Brigitte Aichele-Frölich aus dem Landesvorstand des LSVD Baden-Württemberg.

Ärzt*innen in Deutschland unternehmen bis heute unnötige Genitaloperationen an Kindern. Diese Operationen sind keine Heileingriffe, sondern verletzen massiv die Menschenrechte, Selbstbestimmung und Würde von intergeschlechtlichen Menschen.

“Es ist ein unvorstellbares Leid, das viele intergeschlechtliche Menschen in ihrem Leben erfahren haben und immer noch erfahren. Anfeindungen und Diskriminierung von Trans* sind ebenso noch an der Tagesordnung. Witze über sie, auch wenn sie nicht in böser Absicht erfolgen, müssen wie Hohn bei den Betroffenen ankommen.”

Um das jetzige, seit Anfang Januar gültige Gesetz wurde hart gekämpft und auch dieses ist eigentlich nicht ausreichend. Vor allem muss es jetzt darum gehen, dass die Politik das Gesetz auch in allen Alltagsbereichen und im öffentlichen Leben durchsetzt. Mit neu gestalteten Stellenanzeigen und der Möglichkeit des alternativen dritten Geschlechtseintrags in das Geburtenregister und damit persönliche Dokumente ist es nicht getan. Es ist Aufgabe der Regierungen in Bund und Ländern, weitere Diskriminierung und Verletzungen der Persönlichkeitsrechte zu verhindern.

In diesem Zusammenhang irritiert auch, dass ausgerechnet eine Vertreterin der Regierungspartei genau dies durch den Kakao zieht, anstatt die Durchsetzung des Gesetzes mitzutragen und all denen außerhalb und auch innerhalb ihrer Partei Mut zu machen, die sich bereits seither in der Antidiskriminierungsarbeit aufgerieben haben.

Unter anderem wäre dies auch deswegen wichtig, damit alle, auch LSBTTIQ, wirklich ausgelassen und fröhlich Fastnacht, Fasching oder Karneval feiern können, in Berlin genauso wie in Köln oder in der schwäbischen oder saarländischen Provinz.

Materialien: Ratgeber für inter- und transgeschlechtliche Menschen des LSVD

Dokumentation des dritten Regenbogenfamilientages Stuttgart 2018 ist veröffentlicht

Zum drittten Mal, am 22. September 2018, veranstaltete der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Baden-Württemberg in Kooperation mit der Abteilung für individuelle Chancen-gleichheit für Frauen und Männer der Landeshauptstadt Stuttgart einen Regenbogenfamilientag im Stuttgarter Rathaus für Regenbogenfamilien, ihr Unterstützerumfeld und interessierte Fachkräfte. An dieser Stelle danken wir auch dem Ministerium für Soziales und Integration für die finanzielle Unterstützung. Nun ist die Dokumentation erschienen und kann hier heruntergeladen werden: Dokumentation Regenbogenfamilienseminar 2018.

Regenbogenfamilientag 2018 Stuttgart

Während für die Kinder und Jugendlichen ein tolles Rahmenprogramm geboten wurde, gab es im Sitzungssaal des Rathauses interessante Vorträge und mit verschiedenen Themeninseln Möglichkeiten zum Austausch für die Teilnehmer*innen. Im Rahmen der abschließenden Podiumsdiskussion wurde unter der Überschrift „Mit Regenbogenfamilien
neue Wege gehen – konkret für Stuttgart“ mit Stadträten und Stadträtinnen über Bedarfe und konkrete Ideen für Stuttgart diskutiert.

Die Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion waren sich einig: In Stuttgart ist noch Einiges zu tun für Regenbogenfamilien in ihrer Vielfalt, aber schon heute ist die große Bereitschaft und Aufgeschlossenheit der politischen Fraktionen im Gemeinderat und der Stadtverwaltung, die vielfältigen Bedarfe adäquat aufzugreifen, in vielen Bereichen spürbar und führt zu positiven Veränderungen.

Katharina Binder vom Landesvorstand LSVD Baden-Württemberg verdeutlichte mit Ergebnissen einer Umfrage, was sich Regenbogenfamilien an Unterstützung wünschen. Besonders im Fokus steht das Bedürfnis nach geschützten Räumen, um sich mit anderen Regenbogeneltern zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Außerdem haben Regenbogenfamilien den Wunsch, ihre Kinder zu stärken und sich mit anderen Kindern aus Regenbogenfamilien zu treffen. Auch Beratung zu ihrer Familienform und Besonderheiten, die damit verbunden sind, fehlt den Regenbogenfamilien. Für diese vielfältigen Bedürfnisse wäre es ideal, eine Anlauf-, Fach- und Beratungsstelle für Regenbogenfamilien, ähnlich wie in München, aufzubauen.

Der Dialog geht weiter, die Anregungen des Tages werden wir weiterverfolgen. Danke an alle Beteiligten und Unterstützer für ihr Engagement.

Foto: Saskia Pajot 2018


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Es tut sich was in der Stadt – Vertretung des Themas LSBTTIQ in der Stadt Stuttgart

Es gibt zur Zeit in der Stadtpolitik Überlegungen, eine neue Stelle für
eine*n spezielle*n Beauftragte*n für LSBTTIQ bei der Stadt Stuttgart
einzurichten. Grundsätzlich begrüßen wir solche Überlegungen. Gemeinsam
mit anderen Einrichtungen aus der Community wünschen wir uns jedoch
stattdessen, dass die bereits vorhandenen Strukturen gestärkt werden.

Lest selbst in unserer gemeinsamen Stellungnahme und im Begleittext. Gerne können weitere Organisationen aus der Community die Stellungnahme
mitzeichnen.

Unterschriebene Stellungnahme (pdf)

Begleittext zur Stellungnahme (pdf)

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Halbjahresprogramm 2019 der Stuttgarter Gruppe Gay & Gray ist da!

Die Stuttgarter Gruppe Gay & Gray Gruppe bietet seit vielen Jahren für Schwule und Lesben ab der Lebensmitte eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten durch regelmäßige, lockere Treffs, thematische Abende zu praktischen Lebensfragen sowie unterhaltsame Freizeitaktivitäten in der Region.

Besonderes Highlight sind die monatlichen Ausflüge, die mit viel Liebe zusammengestellt und geplant werden. Nun stehen mit dem neuen Halbjahresprogramm für das 1. Halbjahr 2019 die neuen Termine fest und die Ausflüge sind geplant. Die Gruppe freut sich über jedes neues Gesicht!

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Wer hilft mit? Spendenaktion für Autismusassistenzhund Ditschi

Uns hat heute ein liebevoller Brief zweier Papas aus dem Kaiserstuhl erreicht, die auf Unterstützung und Weiterverbreitung in der Community hoffen, damit ihrem kleinen tapferen Sohn mit seinem neuen Freund, dem Autismusassistenzhund Ditschi besser geholfen werden kann. Mit der Spendenaktion soll vor allem die Ausbildung von Ditschi zu einem Autismusassistenzhund, die von speziellen Trainern über drei Jahre hinweg erfolgt, ermöglicht werden. Bitte lest das und helft mit, wenn Ihr könnt. Euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit:

https://www.leetchi.com/c/ditschi-autismusassistenzhund-und-freund-fuers-leben

Der Hund Ditschi hat mittlerweile auch seine eigene Facebook-Seite, auf der Ihr seiner Geschichte folgen könnt.

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