CSD Stuttgart: Die Bimmelbahn fährt wieder! – Helfer:innen gesucht!

Die Bimmelbahn beim Stuttgarter CSD fährt wieder! Nach zwei Jahren Pause ist der LSVD Baden-Württemberg wieder bei der CSD-Parade am 30. Juli mit einer Bimmelbahn für Regenbogenfamilien mit dabei. Regenbogenfamilien sind herzlich eingeladen, mitzufahren und sich als Teil der Vielfalt in der Community zu zeigen. Los geht die Parade gegen 15:30 Uhr.

Die Anzahl der Plätze in der Bimmelbahn ist begrenzt. Daher bitten wir um rechtzeitige Anmeldung unter katharina.binder@lsvd.de. Genauere Infos erhalten die teilnehmenden Familien dann kurz vorher.
Wir brauchen auch dringend Helfer:innen ab ca. 12.30 Uhr bei der Aufstellung und für die Deko vor dem Start. Auch dafür bitte bei Katharina Binder melden.

Zudem findet beim CSD Stuttgart endlich auch wieder eine Hocketse statt! Hier wollen wir gerne am Sonntag, 31. Juli, mit einem Stand vertreten sein, für den wir auch noch Unterstützung suchen. Um rechtzeitig einen guten Einsatzplan machen zu können, meldet Euch bitte per Mail bei Kerstin unter kerstin.fritzsch@lsvd.de. Es wäre v.a. super, wenn wir den Stand zusammen mit ILSE hinbekommen, und natürlich werden wir dort auch BerTA repräsentieren.

Wir freuen uns auf einen vielfältigen CSD mit Euch! Alle Termine und weitere Infos der baden-württembergischen CSD-Saison findet Ihr hier.

Die CSD-Saison 2022 in BW

Archivfoto: IG CSD Stuttgart
Archivfoto: IG CSD Stuttgart

Alle reden schon von „nach Corona“. Gut, ganz so ist es nicht. Aber Regenbogenfahnen raus: In den Communities in Baden-Württemberg wird nach zwei Jahren Pandemie für diese Saison weitestgehend wieder „normal“ geplant. Wir haben Euch aufgelistet, wo was wie in Baden-Württemberg in dieser CSD-Saison stattfindet.

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„STOP HATING US!“ – Seid dabei beim IDAHOBITA am 17. Mai!

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo-, Bi-, Trans-, Inter- und
Acefeindlichkeit (IDAHOBITA) am 17. Mai organisieren wir zusammen mit dem CSD Stuttgart und dem Projekt 100% MENSCH von 11 bis 19 Uhr einen Aktionstag unter dem Motto „STOP HATING US!“ in der Stuttgarter Fußgängerzone.

Neben einem Infostand auf dem Schlossplatz wird es dort zudem um 17 Uhr eine Kundgebung mit zahlreichen Vertreter*innen aus Community und Politik geben. Freut euch auf spannende Beiträge von Staatssekretär Siegfried Lorek (Ministerium der Justiz und Migration BW), Sibel Yüksel (Stadträtin), Laura Halding-Hoppenheit, Oliver Hildenbrand (MdL), Florian Wahl (MdL), Detlef Raasch (Vorstand IG CSD Stuttgart e.V.) sowie Bettina Schreck (Projekt 100% MENSCH).

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Minuspunkte beim Thema queere Bildung – LSVD BW zu 365 Tagen Grün-Schwarz in zweiter Auflage

In dieser Woche wird der grün-schwarze Koalitionsvertrag dieser Legislaturperiode ein Jahr alt. „Jetzt für morgen“ heißt der „Erneuerungsvertrag für Baden-Württemberg“ von Grünen und CDU. Sehr viel Erneuerung versprach das 162-Seiten-Werk in der Tat in Sachen Antidiskriminierungsarbeit und LSBTTIQ-Rechten. Was ist schon umgesetzt, was auf dem Weg, wo hakt’s noch?

Der neue Koalitionsvertrag ist fertig.
Der Koalitionsvertrag spricht an sieben Stellen von Belangen und Rechten für LSBTTIQ.

„Die erneute Auflage des Erfolgs-Regierungsbündnisses Grün-Schwarz hatte sich vor einem Jahr im Bereich Antidiskriminierungsarbeit und Gleichstellung von queeren Menschen in Baden-Württemberg viel vorgenommen. Noch nie zuvor war ein Koalitionsvertrag querschnittsmäßig und ressortübergreifend so prall gefüllt mit Maßnahmen gegen Diskriminierung“, so Kerstin Rudat vom Vorstandsteam des Lesben- und Schwulenverbands Baden-Württemberg e.V.. „Umso wichtiger ist, jetzt jedes Jahr draufzuschauen, was bereits erreicht bzw. eingehalten wurde.“

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LSVD Baden-Württemberg begrüßt „Stuttgarter Erklärung“ – Straftatbestand Hasskriminalität weiter differenzieren

Der Lesben- und Schwulenverband Baden-Württemberg (LSVD) begrüßt die Entscheidungen der Innenministerkonferenz zum Thema Hasskriminalität, sieht aber nach wie vor Nachbesserungsbedarf bei der Erfassung entsprechender Straftaten und fragt sich, wie die „Stuttgarter Erklärung“ konkret und praxistauglich umgesetzt werden soll.

Bei ihrer Sitzung Ende vergangener Woche befasste sich die Innenministerkonferenz zum ersten Mal mit dem Thema Hasskriminalität gegen Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen. Als Beschluss bat das Gremium das Bundesinnenministerium, eine unabhängige Fachkommission einzuberufen und veröffentlichte eine fünf Seiten lange „Stuttgarter Erklärung“, eine Art Selbstverpflichtung, gemeinsam gegen Hasskriminalität und Hate Speech vorzugehen – on- und offline. Dies könnte der Beginn einer abgestimmten Politik gegen Hasskriminalität sein. Der LSVD Baden-Württemberg begrüßt wie der LSVD-Bundesverband das Vorhaben. „Bereits zwei Mal stand ein nationaler Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie im Koalitionsvertrag der ehemaligen Großen Koalitionen. Umgesetzt wurde leider nichts“, so Kerstin Fritzsche vom Vorstand. „Dafür ist es sinnvoll, erst einmal eine Basis zu schaffen, aufgrund derer Hasskriminalität gegen queere Menschen überhaupt breit und sinnvoll erfasst und analysiert werden kann. Jetzt gibt es eine erneute Chance dazu, und das zukünftige Bundesinnenministerium könnte und sollte das entsprechend umsetzen.“

Polizeiliche Kriminalstatistik BW weist queerfeindliche Straftaten nicht gesondert aus

Allerdings sieht der LSVD Baden-Württemberg auch weiterhin die Länder in der Pflicht. Vor allem die Kriminalstatistiken der Länder müssen sich ändern. Unter den Bundesländern veröffentlicht lediglich Berlin regelmäßig die gemeldeten Zahlen von Hasskriminalität gegen Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen, nun will Bremen dem Beispiel folgen. „Seit drei Jahren haben wir als Verband regelmäßig beim baden-württembergischen Innenministerium und dem Staatsministerium nachgefragt, ob die grün-schwarze Landesregierung Fälle von Hasskriminalität und Gewalt gegen Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen gesondert erfassen und in der jährlichen Kriminalstatistik entsprechend ausweisen möge“, so Fritzsche.

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