Save the date: Regenbogenfamilienkonferenz 5.-7.05.2023 in Mannheim

Wir freuen uns, Euch schon jetzt die Regenbogenfamilienkonferenz 2023 in Mannheim anzukündigen! Merkt Euch den Termin bitte vor.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfehlen wir Euch die Anmeldung zu unserem Newsletter oder Ihr schaut ab und zu nach auf unserer Landing Page für die Veranstaltung, die wir eingerichtet haben.

„STOP HATING US!“ – Seid dabei beim IDAHOBITA am 17. Mai!

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo-, Bi-, Trans-, Inter- und
Acefeindlichkeit (IDAHOBITA) am 17. Mai organisieren wir zusammen mit dem CSD Stuttgart und dem Projekt 100% MENSCH von 11 bis 19 Uhr einen Aktionstag unter dem Motto „STOP HATING US!“ in der Stuttgarter Fußgängerzone.

Neben einem Infostand auf dem Schlossplatz wird es dort zudem um 17 Uhr eine Kundgebung mit zahlreichen Vertreter*innen aus Community und Politik geben. Freut euch auf spannende Beiträge von Staatssekretär Siegfried Lorek (Ministerium der Justiz und Migration BW), Sibel Yüksel (Stadträtin), Laura Halding-Hoppenheit, Oliver Hildenbrand (MdL), Florian Wahl (MdL), Detlef Raasch (Vorstand IG CSD Stuttgart e.V.) sowie Bettina Schreck (Projekt 100% MENSCH).

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Minuspunkte beim Thema queere Bildung – LSVD BW zu 365 Tagen Grün-Schwarz in zweiter Auflage

In dieser Woche wird der grün-schwarze Koalitionsvertrag dieser Legislaturperiode ein Jahr alt. „Jetzt für morgen“ heißt der „Erneuerungsvertrag für Baden-Württemberg“ von Grünen und CDU. Sehr viel Erneuerung versprach das 162-Seiten-Werk in der Tat in Sachen Antidiskriminierungsarbeit und LSBTTIQ-Rechten. Was ist schon umgesetzt, was auf dem Weg, wo hakt’s noch?

Der neue Koalitionsvertrag ist fertig.
Der Koalitionsvertrag spricht an sieben Stellen von Belangen und Rechten für LSBTTIQ.

„Die erneute Auflage des Erfolgs-Regierungsbündnisses Grün-Schwarz hatte sich vor einem Jahr im Bereich Antidiskriminierungsarbeit und Gleichstellung von queeren Menschen in Baden-Württemberg viel vorgenommen. Noch nie zuvor war ein Koalitionsvertrag querschnittsmäßig und ressortübergreifend so prall gefüllt mit Maßnahmen gegen Diskriminierung“, so Kerstin Rudat vom Vorstandsteam des Lesben- und Schwulenverbands Baden-Württemberg e.V.. „Umso wichtiger ist, jetzt jedes Jahr draufzuschauen, was bereits erreicht bzw. eingehalten wurde.“

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Mit „Gay and Gray“ zur Ausstellung „Queer durch Tübingen“ am 19. Mai

Das Stadtmuseum Tübingen zeigt bereits seit vergangenem Jahr die Ausstellung „Queer durch Tübingen“. Die Ausstellung befasst sich mit der queeren Geschichte Tübingens und  bietet darüber hinaus einen allgemeinen, wissenschaftlich fundierten Überblick über den Umgang mit nicht heterosexuellen Lebensformen vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

bunte Wäscheleine in der Altstadt
Foto: Miriam Bauer

Die Gay-and.Gray-Gruppe Stuttgart unternimmt am Donnerstag, 19. Mai, einen Ausflug nach Tübingen zum Besuch der Ausstellung. Wer Interesse hat und die Ausstellung kurz vor ihrem Ende noch ansehen möchte, ist herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen.

Wir treffen uns um 10:30 Uhr im Stuttgarter Hauptbahnhof an dem Gleis, an dem um 10:50 Uhr der RE nach Tübingen fährt. In Tübingen sind eine Mittagseinkehr und ein kleiner Stadtspaziergang vorgesehen. Um 15 Uhr besuchen wir die Ausstellung, durch die uns eine fachkundige Mitarbeiterin des Museums führen wird. Für die Führung bitten wir Euch um einen Unkostenbeitrag von 5 Euro. Bevor wir wieder nach Stuttgart zurückfahren, können wir – wenn gewünscht – noch eine kleine Kaffeepause machen. Rückkehr ist am frühen Abend.

Wer sich nicht am Rahmenprogramm von „Gay and Gray“ beteiligen möchte, kann auch um 15 Uhr direkt zum Stadtmuseum kommen und sich uns anschließen. Das Museum befindet sich in der Kornhausstr. 10 (mitten in der Stadt).

Für die Bahnfahrt benötigen wir ein Metropol-Ticket, das wir entsprechend der Teilnehmerzahl vor der Abfahrt besorgen und dessen Kosten wir auf die Mitfahrer umlegen. Bei Rückfragen bitte 0711 – 44 12 327 anrufen.

Bildnachweis: Foto Copyright: Miriam Bauer, Quelle: https://www.tuebingen.de/stadtmuseum/34374.html

LSVD Baden-Württemberg begrüßt „Stuttgarter Erklärung“ – Straftatbestand Hasskriminalität weiter differenzieren

Der Lesben- und Schwulenverband Baden-Württemberg (LSVD) begrüßt die Entscheidungen der Innenministerkonferenz zum Thema Hasskriminalität, sieht aber nach wie vor Nachbesserungsbedarf bei der Erfassung entsprechender Straftaten und fragt sich, wie die „Stuttgarter Erklärung“ konkret und praxistauglich umgesetzt werden soll.

Bei ihrer Sitzung Ende vergangener Woche befasste sich die Innenministerkonferenz zum ersten Mal mit dem Thema Hasskriminalität gegen Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen. Als Beschluss bat das Gremium das Bundesinnenministerium, eine unabhängige Fachkommission einzuberufen und veröffentlichte eine fünf Seiten lange „Stuttgarter Erklärung“, eine Art Selbstverpflichtung, gemeinsam gegen Hasskriminalität und Hate Speech vorzugehen – on- und offline. Dies könnte der Beginn einer abgestimmten Politik gegen Hasskriminalität sein. Der LSVD Baden-Württemberg begrüßt wie der LSVD-Bundesverband das Vorhaben. „Bereits zwei Mal stand ein nationaler Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie im Koalitionsvertrag der ehemaligen Großen Koalitionen. Umgesetzt wurde leider nichts“, so Kerstin Fritzsche vom Vorstand. „Dafür ist es sinnvoll, erst einmal eine Basis zu schaffen, aufgrund derer Hasskriminalität gegen queere Menschen überhaupt breit und sinnvoll erfasst und analysiert werden kann. Jetzt gibt es eine erneute Chance dazu, und das zukünftige Bundesinnenministerium könnte und sollte das entsprechend umsetzen.“

Polizeiliche Kriminalstatistik BW weist queerfeindliche Straftaten nicht gesondert aus

Allerdings sieht der LSVD Baden-Württemberg auch weiterhin die Länder in der Pflicht. Vor allem die Kriminalstatistiken der Länder müssen sich ändern. Unter den Bundesländern veröffentlicht lediglich Berlin regelmäßig die gemeldeten Zahlen von Hasskriminalität gegen Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen, nun will Bremen dem Beispiel folgen. „Seit drei Jahren haben wir als Verband regelmäßig beim baden-württembergischen Innenministerium und dem Staatsministerium nachgefragt, ob die grün-schwarze Landesregierung Fälle von Hasskriminalität und Gewalt gegen Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen gesondert erfassen und in der jährlichen Kriminalstatistik entsprechend ausweisen möge“, so Fritzsche.

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