Geht für Vielfalt wählen!

Vorbild sein mit Akzeptanz und gleichen Rechten

(03. März 2016) Wählen Sie Parteien, die sich für ein offenes und buntes Baden-Württemberg engagieren. Stimmen Sie für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen* Menschen (LSBTTIQ) in allen gesellschaftlichen Bereichen.

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So antworten die Parteien auf unsere Wahlprüfsteine

cropped-2016_Wahlcheck-Flyer-1.jpgZur Landtagswahl in Baden-Württemberg am 13. März 2016 luden der IG CSD e.V. und der LSVD Baden-Württemberg e.V. im Dezember 2015 die Parteien zu Antworten zu einer Reihe von Wahlprüfsteinen ein, die wir gemeinsam abgestimmt haben.

Sechs der sieben angefragten Parteien äußerten sich: CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke sowie die Piratenpartei beziehen Position zu den Themen für LSBTTIQ für die kommende Legislaturperiode. Nur die AfD nutzte ihre Chance zur Darstellung ihrer Positionen nicht.

–> Auswertung der Wahlprüfsteine und den einzelnen Statements der Parteien.

–> Zusammenfassender Bericht zum Wahlcheck-Abend am 3.2.2016

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„Vielfalt statt Einfalt“

Anlässlich des bevorstehenden Vortrags „Gender Ideologien gegen christliches Familienbild“ erklärt Brigitte AichP1200577ele-Frölich, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Baden-Württemberg:

Am 25. Februar 2016 wird im baden-württembergischen Steinenbronn ein Sammelsurium aus besorgniserregenden Bürger_innen und rechtspopulistischen Gruppen ihre Ideologien in Stammtischmanier propagieren.(mehr)

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Wahlprüfsteine zur Landtagswahl 2016

Zur kommenden Landtagswahl in Baden-Württemberg am 13. März 2016 haben wir, der ID CSD e.V. und der LSVD Baden-Württemberg e.V., die Parteien wieder um Antwort zu einer Reihe von Wahlprüfsteinen gebeten, die wir gemeinsam abgestimmt haben. Insgesamt stellen wir 16 Fragen aus 11 Bereichen rund um aktuelle LSBTTIQ-Themen wie zum Aktionsplan, LSBTTIQ Flüchtlinge, Regenbogenfamilien. Die Antworten der Parteien erwarten wir mit Spannung Ende Januar 2016 zurück.

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Oberbürgermeister Kuhn muss sich vom Symposium „Gender und Sexualpädagogik“ distanzieren

Pressemitteilung des LSVD Baden-Württemberg

Fundamentalismus und Hass widersprechen – Vielfalt demonstrieren

(13.01.2016) Am 23. Januar wird ein Bündnis aus besorgniserregenden
Eltern, christlich-fundamentalistischen und rechtspopulistischen Gruppierungen das Symposium „Gender und Sexualpädagogik“ in der Stuttgarter Liederhalle, abhalten. Dazu erklärt Brigitte Aichele-Frölich, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Baden-Württemberg:

Der Lesben- und Schwulenverband Baden-Württemberg (LSVD) fordert den Stuttgarter Oberbürgermeister Kuhn dazu auf, sich von den Inhalten des Symposiums zu distanzieren. Er muss der Abwertung und Ausgrenzung all jener widersprechen, die nicht den dort propagierten evangelikalen und rechtspopulistischen Familienbildern und Geschlechterrollen entsprechen. Weiterlesen

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halt zusammen – Gegen Rassismus und Gewalt am 16.1.2016 in Stuttgart

Unter dem Motto „Wir sind die Vielen, die zusammenhalten gegen Rassismus und Gewalt in unserem Land“ ruft aus Gewerkschaften, Arbeitgebern, den Kirchen im Land, Parteien, Sozial- und Naturschutzverbänden, dem Sport, politischen Stiftungen und der Zivilgesellschaft auf zu einer großen Kundgebung in Stuttgart

am Samstag, 16. Januar 2016, 11.00 bis 13.00 Uhr

auf dem Schlossplatz in Stuttgart.

haltzusammen

Wir unterstützen dieses Bündnis und freuen uns über Eure Solidarität mit dieser wichtigen Aktion.

Hier gehts zur Pressemitteilung des DBG

 

 

Schöne Weihnachten

Liebe Mitstreiterin, lieber Mitstreiter,

ein arbeitsreiches Jahr geht zu Ende, in dem der LSVD Baden-Württemberg viel bewegt hat:

Wir waren präsent beim IDAHOT in Stuttgart, sind Teil des landesweiten Netzwerkes LSBTTIQ und konnten hier bewirken, dass das Land eine Geschäftsstelle LSBTTIQ finanziert und einen Pool für Beratungen und Selbsthilfe eingerichtet hat.
Wir haben uns im Netzwerk für Regenbogenfamilien stark gemacht und haben uns für mehr Vielfalt im Bildungsplan eingebracht.

Auf dem CSD Stuttgart waren wir erstmalig mit einer Bimmelbahn für Regenbogenfamilien vertreten und haben den zweiten Platz gewonnen. In Tübingen/Reutlingen sind wir dem Antidiskriminierungsnetzwerk beigetreten und sind dort aktives Mitglied. Die Stadt Stuttgart hat das zweite Mal mit uns gemeinsam einen Regenbogenfamilientag veranstaltet.

In den letzten Monaten erreichen uns immer wieder Anfragen von schwulen oder lesbischen Flüchtlingen. Wer gerne helfen möchte kann sich bei uns melden, wir leiten die Unterstützungsangebote gerne an die entsprechenden Stellen weiter. In Kürze werden wir dazu einen mehrsprachigen Flyer herausgeben.

Vielen Dank, dass ihr uns mit eurer Mitgliedschaft  unterstützt! Und vielen herzlichen Dank für Eure aktive Unterstützung. Das hilft uns sehr!

Und so freuen wir uns auf ein erlebnisreiches und vielfältiges Neues Jahr mit Euch! Am Mittwoch 03.02.2016 um 18.00 Uhr laden wir gemeinsam mit dem IG CSD zum Wahlcheck ein. Nähere Infos folgen.

Seit kurzen haben wir die Wahlprüfsteine auf unserer Website veröffentlicht. Wir befragen die Parteien, wie sie mit LSBTTIQ-Themen umgehen wollen. Die Ergebnisse werden ab Ende Januar auf unserer Website veröffentlicht. Die Landtagswahl ist entscheidend dafür, ob LSBTTIQ der Landesregierung wichtig ist oder nicht.

Und im Oktober 2016 wird es zum zweiten Mal ein Regenbogenfamilienseminar in Stuttgart geben.

Aber zunächst wünschen wir Euch schöne, erholsame Feiertage mit Euren Liebsten!

Herzlichst Euer Landesvorstand

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Unser Antwortschreiben an den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Pfeiffer

Hier unsere Antwort auf einen Brief von Dr. Joachim Pfeiffer, Bundestagsabgeordneter und CDU-Kreisvorsitzender im Remstal. (Der Brief des Herrn Dr.Pfeiffer folgt im unteren Teil des Beitrags.)

Stuttgart, 7.12.2015

Sehr geehrter Herr Dr. Pfeiffer,

Ihr Rundbrief erreichte uns und wir möchten Ihnen dazu folgendes antworten:

Wir sind zu tiefst  beschämt, dass Sie als Vertreter einer Volkspartei, die Ideologie von Frau Kelle unkommentiert übernehmen und sie nicht als das entlarven was sie unserer Meinung nach ist:  christlich-fundamentalistische Propaganda. Birgit Kelle ist in der Vergangenheit immer wieder durch ihren diffamierenden Umgang mit sexueller Vielfalt  aufgefallen. Mit christlich-fundamentalistischer Ideologie, die Frau Kelle stets mit rechtspopulistischen Argumenten zu unterfüttern versucht, liefert sie den Nährboden für Vorurteile, Hass und Ausgrenzung gegen jene, die nicht der Heteronormativität entsprechen. Kinder aus Regenbogenfamilien, Jugendliche und nicht zuletzt alle Menschen, die nicht den traditionellen Geschlechterrollen entsprechen, hat Frau Kelle zum Feindbild erhoben. Sie geht aggressiv gegen Ihre selbsterkorenen Feindbilder vor. Dies z.B. als Mitinitiatorin der sogenannten „Märsche für das Leben“, die sich gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen richten. Weiterlesen

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Offener Brief an Minister Stauch zum Bildungsplan 2016

Folgenden Brief haben wir Ende Oktober an den Kultusminister Baden-Württembergs Herrn Andreas Stoch gesendet.

„Sehr geehrter Herr Minister Stoch,

als Vertreter_innen des LSVD Baden-Württemberg e.V. haben wir die Entwicklung des neuen Bildungsplans von Anfang an, vertreten durch Herrn Henzler-Hübner, begleitet. Wir sind gern bereit unsere Stellungnahme für den neuen Bildungsplan 2016 abzugeben.

Wir freuen uns sehr, dass die von uns lange favorisierte umfassende Leitperspektive „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt (BTV)“ die Vielfalt aller Menschen einbezieht und die Menschenwürde und Menschenrechte zum Ausgangspunkt und als Maßstab der Bildung nimmt. Hier sehen wir die Wertschätzung aller Menschen unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und sexuellen Orientierung sichtbar und explizit gut eingeordnet und aufgehoben.

Leider entsteht aber im Weiteren der Eindruck, dass in Folge dieser Einbindung in einen größeren Rahmen die Sichtbarkeit und auch die Verbindlichkeit der Beschäftigung mit der Vielfalt von Familienformen, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung nur in wenigen Fächern in konkreten Kompetenzformulierungen und Inhalten umgesetzt wird. (…)“

Der vollständige Brief steht hier als pdf zur Verfügung.

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